Lumintop PS03 Searchlight – 3x XM-L2, 2800 Lumen, 4x 18650

Buwuve testet die Lumintop PS03 Searchlight: 3x XM-L2, 2800 Lumen, 4x 18650

Lumintop PS03 Searchlight – der Name gibt einen deutlichen Hinweise darauf, wofür die Lampe genutzt werden kann und ich habe das Vergnügen euch diese hiermit etwas genauer vorzustellen.
Die Lampe wurde mir von Lumintop mit  ihrer Global Testing Campaign zur Verfügung gestellt, wofür ich mich freundlich bedanken möchte 🙂
Homepage von Lumintop

Technische Daten:

LED: 3x XM-L2 U2 (CW) – NW steht nicht bei diesem Lampemodell zur Verfügung
Modi: 4 Modi + Strobe (versteckt). Low (100lm), Mid (800lm), High (1500lm), Turbo (2800lm – steht max. 3 Minuten am Stück zur Verfügung), Versteckter Strobe, Mode Memory
Stromversorgung: 4x 18650 Li-Ionen Akkus in einem Akkuträger, keine 8x CR123A Batterien oder 16340 Akkus, da max. 16,8V zulässig sind
Maße und Gewicht: 127mm x 54,7mm (Durchmesser Kopf), 51,7mm (Durchmesser Endkappe), 299g (ohne Akkus)
Weitere Daten: Max. Reichweite 256m, Peak Beam Intensity 16398cd, IPX8, Stürzresistenz 1,5m, max. Laufzeit 40h (Low), bei H  igh 3h, besitzt ein Stativgewinde
Lieferumfang: Lampe, Anleitung, Ersatz O-Ring, Lanyard, Lanyardöse, die man in das Stativgewinde schrauben kann, Verpackung


Die Lampe kommt in einer wertigen Pappbox, keiner Blister oder Pappverpackung, die man erst aufreißen muss. Die Lampe und der Lieferumfang sind darin sicher aufbewahrt und durch Schaumstoff gepolstert. Die Verpackung trägt das CE Logo und den grünen Punkt (ist auf einer der Längsseiten, die ich nicht fotografiert habe). Etwas irreführend finde ich die Angabe der Laufzeiten der einzelnen Stufen. Es wird sowohl bei Turbo 3 Stunden angegeben als auch bei High, obwohl die Lumenangabe beinahe doppelt so hoch ist. Diesem Punkt wird noch einmal im Abschnitt Helligkeit und Laufzeit (etwas weiter unten) näher nachgegangen.

Lieferumfang:

Als nutzbares Zubehör wird lediglich eine Lanyardschraube, ein Lanyard und ein zusätzlicher O-Ring mitgeliefert. Zusätzlich ist noch einen kurze Anleitung mit dabei, die die wichtigsten Daten enthält.

Der Beiname Searchlight zeigt, wofür sie gebaut wurde. Dabei sollte aber beachtet werden, dass der Hersteller hier nicht auf max. Reichweite geht, sondern auf eine gute Mischung aus Reichweite und Beambreite.

Erster Eindruck:
Die Lampe ist anständig verarbeitet, liegt gut in der Hand und ist von den Maßen her recht kompakt (sie ist etwas dicker als die Olight SR Mini Intimidator, die vermutlich am ehesten als Konkurrentgesehen wird). Die LEDs sind gut zentriert in den Öffnungen der Kunststofflinse, die für die Mischung aus Throw und Flood verantwortlich ist.
Der O-Ring ist gefettet und die Lanyardschraube bereits bei der Lieferung montiert.

Vorne auf der Lampe sitzt ein Edelstahlbezel, der 4 kleine Vertiefungen enthält, durch die man diesen leichter herausdrehen kann im Vergleich zu komplett flachen. Die Lampe selber wird am Kopf eine kleine Spur breiter. Sie steht aber auf der Endkappe sehr sicher – ist also tailstandfähig.

Handhabung und Modi:
Um die Lampe ein- und auszuschalten, muss der Schalter für 0,5 Sekunden gehalten werden.
Es stehen dann vier normale Modi zur Verfügung in der Reihenfolge Low, Mid, High und Turbo, wobei der letzte Modus gespeichert wird, wenn man sie ausschaltet.
Durch doppeltes betätigen kommt man in den Strobe Modus, den man immer erreichen kann. Dieser Modus wird , ebenso wie Turbo, nicht gespeichert. Startet man die Lampe nach diesen Modi, beginnt die Reihenfolge wieder bei Low.
Sehr angenehm ist, dass in keinem der Modi ein PWM Flackern bemerkbar ist und auch nur bei Strobe Geräusche der Elektronik zu vernehmen sind.

Helligkeit und Laufzeit:
Gleich vorab möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine Möglichkeit habe, ein Laufzeitdiagramm anzufertigen mit Hilfe des PCs. Ich verweise daher bei diesem Punkt auf einen Review (Ersteller FlashIon – den Review hat er auch im CPF gepostet) , bei dem der Ersteller dieses getan hat. Wer das von einer weiteren Quelle noch ergänzt haben möchte, kann auch diesen Review von self-built wähle (wer im CPF liest, kennt diesen Namen).

Die Herstellerangaben in ANSI Lumen sind folgende:
Low 100 Lumen, 40h – Mid 800 Lumen, 5,5h –  High, 1500 Lumen, 3 Stunden – Turbo, 2800 Lumen, 3h.
Diese Angaben stammen aus den oben genannten Reviews, wobei die erste Angabe von FlashIon (Keeppower prot. 3100mAh) und die zweite von Selfbuilt (prot. 3100mAh – er nennt keine Marke) stammt: Turbo + High: 2h33 / 2h36  High alleine: 2h38 / 2h46. Mit 3400/3600mAh Panasonic Akkus, sollte auf High eine Laufzeit von ca. 3h möglich sein.
Überraschenderweise wird auf der Verpackung und der Anleitung sowohl für den Turbo-  als auch für den High Modus eine Laufzeit von 3 Stunden angegeben. Die Bedienungsanleitung gibt keinen Hinweis für die Lösung, ebenso sucht man auf der Herstellerhomepage vergebens. Bei meiner Rückfrage beim Hersteller wurde ich auf einen der oben genannten Reviews verwiesen, in dem erwähnt wurde, dass die Lampe nur 3 Minuten im Turbo Modus betrieben werden kann und sie danach automatisch herunterschaltet. Die Laufzeit beim Turbomodus ist also nur ca. 3 Minuten und die restliche Zeit High, die Angabe bei High ist ohne die 3 Minuten Turbo. Das Laufzeitergebnis unterscheidet sich um max. 10 Minuten.
Die Laufzeit von max. 3 Minuten Turbo wird weder auf der Homepage, noch in der Anleitung oder auf der Verpackung genannt und ist ein echtes Versäumnis.
Weiterhin gibt es eine Low Voltage Warnung – die Lampe blinkt 5 mal und schaltet auf den Low Modus zurück.

Außendesign:
Die schwarze Oberfläche hat ein Rechteckmuster und bietet sowohl in der Hand als auch mit Handschuhen ausreichend Rutschwiderstand. Ich kann keinen Makel an der Außenseite finden und die Logos sind sauber angebracht.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Schalters befindet sich ein Stativgewinde, dass aber auch für die Lanyardbefestigungschraube vorgesehen ist. Wenn diese Schraube nicht montiert ist, gibt es keine Möglichkeit ein Lanyard ausreichen zu befestigen.
Wenn man die Lampe mit der Schraube nutzt, sollte die Lampe aber dennoch nicht in starke Bewegung versetzt werden, da diese mit der Zeit die Schraube lösen dürfte. Abhilfe könnte hier ein kleiner O-Ring an der Schraube bieten, damit nicht Metall auf Metall liegt und somit die Schraube besser sitzen dürfte.
Das Gehäuse verbreitert sich von 51,7mm auf 54,7mm am Kopf. Diese Verbreitung sollte genug sein, um eine passende Gürtelhalterung zu finden oder zu bauen (z.B. aus einem Stück Leder oder einem Metallring mit einem Innendurchmesser von 52,5 – 54mm). Ein Holster ist leider nicht im Lieferumfang enthalten.

Der Blick ins Innere:
Zuerst einmal von vorne. Wenn man den Bezel abschraubt kann man auch vorsichtig die Linse heraus klopfen und somit den offenen Blick auf die LED Platine frei gibt. Gut zu sehen ist, dass hier sowohl Wärmeleitkleber als auch drei Kreuzschlitzschrauben genutzt werden, um die Hitze an den darunter liegenden Lampenteil zu übertragen. Auch die zwei Kontaktkabel sind mit Wärmeleitkleber umgeben, können sich also auch nicht mechanisch losrütteln.
Die drei Vertiefungen sind für die Säulen der Linse. Die LED Base ist aus Aluminium und nicht aus Kupfer.

Die Linse erzeugt durch ihre Bauform den entsprechenden Beam und es ist kein zusätzlicher Reflektor verbaut.
Die Beschichtung Innen ist zum großen Teil nicht zu beanstanden, aber im obersten Bereich gibt einige Stelle, an denen sie nicht optimal ist (das Bild wurde erst im Laufe des Tests erstellt, nicht beim Lieferzustand).

Energieversorgung:
Die PS03 kann nur mit 4x 18650in Serie betrieben werden – nicht mit CR123, 16340 Li-Ionen Akkus.
Die vier Akkus sitzen in einem Batterieträger, der sowohl protected als auch unprotected Akkus aufnimmt. Beim Test habe ich die längsten und kürzesten Akkus genommen, die ich besitze.

– Samsung, unprotected, flat top, ICR18650 24E, 64,75mm
– Panasonic,protected, button top, NCR18650B, 70,06mm
Beide passen in den Akkuträger hinein, wobei bei den Panasonic ein wenig Kraft benötigt wird.
Der Akkuträger ist sehr gut verarbeitet, die Pole sind alle markiert, was ein falsches einlegen verhindern soll. Die Pluspole sind erhoben, die Federn an den Minuspolen sind unbeschichtet.
Auf der grünen Schutzschicht steht noch einmal die erlaubte Spannung von 16,8V.

Man kann den Akkuträger nicht falsch herum einlegen, da beide Richtungen ok sind. Die beiden Kontaktflächen sind federgelagert.

Hier ist ein Größenvergleich zu anderen 3-4 18650 Lampen:

Olight SR Mini (3x 18650, 3x XM-L2, TIR Optik mit Struktur, kein Reflektor), Lumintop PS03 (4x 18650, 3x XM-L2, TIR Optik, kein Reflektor) und Skyray Kung (4x 18650, 4x XM-L mit Reflektor).

Beim Blick von oben sieht man deutlich, welche Lampen den größten Kopfdurchmesser hat, wobei die Seitenaufnahe zeigt, dass die SR Mini und die PS03 nicht sehr weit auseinander liegen.

Beamshots:
Beamshotvergleich auf Turbo – Lumintop PS03 vs. Olight SR Mini:


Hier noch mal vier Beamshots der einzelnen Helligkeitsstufen der PS03 – allerdings mit einer weit geringeren Belichtungszeit als bei der gif-Animation.
Low

Mid

High
Turbo

Einige Pro und Contra Argumente:
+
gut abgestufte Modi
+ guter Batterieträger – sowohl von der Bauqualität, Beschriftung als auch von der Bestückungsmöglichkeit (auch lange protected Panasonic 3400mAh passen).
+ ordentliche Verarbeitung (bis auf die kleinen Makel in der inneren Beschichtung), kein PWM Flackern oder Treiber Geräusche (außer bei Strobe).

max. 3 Minuten Turbo Modus und nicht von jedem Modus aus erreichbar (besitzt eine feste Reihenfolge – bis auf Strobe, den man immer erreichen kann). Weiterhin wird die 3 Minuten Turbo-Laufzeit nirgends vom Hersteller genannt.
rollt schnell weg, wenn man die Lanyardschraube nicht montiert hat
geringer Lieferumfang

Fazit:
Bei der Lumintop bekommt man eine anständige Lampe und entspricht dem, was als Searchlight erwarten darf. Der Beam ist eine ausgewogene Mischung aus Reichweite und breiter Streuung und liefert mit max. 2800 Lumen eine gute Helligkeit. Die Verarbeitung ist, bis auf die kleinen Makel an der Innenbeschichtung, sehr gut und die Modi sinnvoll abgestuft.
Diese Lampe sollte in die engere Wahl gezogen werden, wenn man eine Allroundlampe sucht, die mehrere LEDs nutzt und dennoch eine gute Laufzeit bietet.

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Review Roche M170, 3x XM-L2, 4x 18650, Thrower, Test

Roche M170 – Thrower 3x XM-L2, 2400 Lumen, 4x 18650 – wenn es noch kompakt sein soll.

Die Roche M170 stellt eine interessante Lampe dar, wenn man schon auf eine bessere Reichweite kommen will, aber dennoch nicht auf Spill verzichten möchte. In diesem Test stell ich die Lampe etwas genauer vor.

Die Lampe wurde mir freundlicherweise vom Onlineshop Gearbest für diesen Review zur Verfügung gestellt und ich möchte mich hiermit noch einmal dafür bedanken.

Sie kam in einem Polsterumschlag und war einem einwandfreien Zustand. Die Lieferzeit betrug 3 Wochen mit Netherland Post. Aus gegebenen Anlass weise ich darauf hin, dass sie kein CE Zeichen trägt und keine Anleitung mit dabei war.

Jetzt zum eigentlichen Testbericht der Roche M170.

Es ist die aktualisierte Version und kommt mit drei XM-L2 LEDs. Gearbest verkauft die 3 Modi Version (High, Mid, Low) als Cool White Version. Weitere Ergänzungen sind im Punkt Modi zu erfahren.

Hier sind erst noch mal die wichtigsten Daten der Lampe:

Lampe: Roche M170
Maße und Gewicht: Länge: 14,7cm , Kopfdurchmesser: 6,8cm , Batteriedurchmesser: 5,1cm, 545g
Material: Aluminium, HA III, schwarz, beschichtete Linse
LED, Modi: 3x CREE XM-L2 CW, 3 Hauptmodi (High, Mid, Low), sowie einige versteckte Möglichkeiten.
Lumen Shopangaben: High (2400lm), Mid mit 40% (600lm), Low 5%
Stromversorgung: 4x 18650 Akkus
Sonstige Daten: SMO Reflektor, IPX8, Sturzresistenz 1,5m,Mode Memory, geregelte Leistung, Low Voltage Warnung, Aufnahme des Griffs kann auch als Stativhalterung genutzt werden
Zubehör: Montiertbarer Griff, 2 Ersatz O-Ringe, Unprotected Akkus Kontaktscheibe, graues Lanyard
Lieferumfang: Pappbox, Lampe, aufgeführtes Zubehör
Preis bei Gearbest: $78,59

Bei Fasttech gibt es nur die XM-L Version für $84,51, Banggood hat die XM-L2 Version für $91,50 (CW, NW kostet $4,50 mehr). Dx, Kaidomain und Wallbuys führen die Lampe gar nicht.

Wie bereits beschrieben handelt es sich hier um die neuere Version. Hier sind mal alle Unterschiede zur ersten, die mir aufgefallen sind:
– XM-L2 LEDs
– zwei Haltebolzen am Griff, damit der sicherer sitzt
– kleine Designunterschiede (kein Aufdruck mehr auf der Boden – Herstellerhomepage)*
– Zubehörteile: Magnet fehlt und die große Feder (der Magnet wurde aber öfters ohnehin als sehr schwach bezeichnet und die Feder dürfte dafür zuständig gewesen sein, diesen an die Endkappe zu drücken)

*Unter http://www.roche-flashlight.com findet man jetzt einen Shop für Holster, Armeewesten usw. der allerdings nicht mal annähernd fertig ist. Dort sehe ich aber keinerlei Taschenlampen Produkte und es wird wohl keinen Zusammenhang zu Roche geben. Sehr oft findet man noch die bekannten Worte

„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit…“. Das sind typische Platzhalter im reaktionären Umfeld, die man weltweit nutzt. Auch wenn es so aussieht, es ist kein echtes Latein, sondern eine festgelegte Abfolge von sinnlosen Worten, die aber wie ein Fließtext aussehen.

Verpackung:
Die Verpackung ist eher schlicht und trägt lediglich die Aufschrift Flashlight. Im inneren sieht man die Polsterung sowie eine Ausstanzung für den Griff und 4 Akkus. Diese Box habe ich schon bei anderen Lampen gesehen, wird also nicht speziell für die M170 gefertigt. Die Lampe ist darin sicher verwahrt und wird auch Stürze aus normalen Höhen (1-1,5m) beim Versand darin anstandslos überstehen.Zubehör:
Mit der Lampe kommt einmal der Griff, zwei Ersatz O-Ringen, einem grauen Lanyard und einer Art Unterlegscheibe für Flattop Akkus.
Der Griff hat zum zwei kleine Stifte, die in die vorgesehenen Löcher der Lampe gehen, damit der Griff sich nicht verschieben kann. Fixiert wird der Griff mit einer größeren Schlitzschraube. Diese verbindet beide Teile sicher mit einander. Wenn man den Griff nicht montiert hat, kann man das Gewinde der Lampe auch auf ein Stativ festschrauben, was ich sehr praktisch finde.

Das Lanyard hat eine Länge von insgesamt 28cm (grauer Paracordteil 23cm). Es besitzt an der einen Seite einen kleinen Karabiner, dann eine Perle, mit der der Karabiner in den unteren Teil des Lanyards bleibt und einen größeren beweglichen Bereich, der den Durchmesser der Handschlaufe festlegt. Dieser sitzt schön fest und durch Drücken des Deckels, kann man diesen verschieben. Ob der Karabiner genug aushält, wird nicht von mir getestet.
Persönlich sehen diese immer recht klein und zerbrechlich aus, wobei man sagen muss, dass Olight einen ähnlichen bei der SR Mini mitliefert, der also 500g (SR Mini incl. Akkus) aushalten sollte.
Von der Länge finde ich dieses sehr gut, da die Lampe nicht nahe bei der Hand bleibt und so auch mit der selben Hand wieder ergriffen werden kann, ohne die zweite zur Hilfe zu nehmen.

Viele Lampen, wo mehrerer Akkus parallel geschaltet sind, funktionieren nicht mit unprotected Akkus, da sie oft Flattopakku sind (zumindest im Markenbereich, den ich empfehle: Panasonic, Sanyo, LG, Samsung). Jetzt kann man sich mit kleinen Magneten behelfen (8mm sind ideal, 10mm oft eine Spur zu breit).
Bei der M170 gibt es da eine andere Lösung, die vom Grundkonzept recht gut ist. Eine Scheibe die auf der einen Seite breitere Kopfe hat und oben kleine Kontakte für die Treiberplatine.

Bei der Testlampe ist diese Scheibe aber verzogen und ich bekomme kein optimales Ergebnis. Die Lampe schaltet nach wenigen Sekunden von High auf Low und man hört ein elektronische Geräusch. Ohne die Scheibe mit Magneten, läuft die Lampe ganz normal. Vermutlich haben zwei Akkus den Kontakt zu ihr verloren und die zwei anderen waren für high nicht mehr voll genug. Eventuell kann man die Scheibe glätten, wenn man sie erwärmt (Heißluftföhn) in Form bringt und wieder abkühlen lässt.

LEDs:
Verbaut sind 3x XM-L2 LED in Cool White. Der Reflektor ist ein SMO Reflektor mit drei einzelnen Kammern. Diese sind allerdings um einiges tiefer als bei der Skyray King oder der Supfire M6. Zusätzlich ist der Kopfdurchmesser mit 68mm breiter, was dem Reflektor den nötigen Platz gibt. Damit ist die Reichweite besser als bei den anderen Test-Modellen (Skyray King, Supfire M6 8XM-L), Olight Mini). Sie erreicht aber nicht die Reichweite der reinen Thrower mit einer XM-L2 oder MT-G2 wie die ThruNite Catapult oder SR96. Wenn man die drei XM-L2 LEDs entdomt, sollte sie aber auch den Ursprungsversionen der Thrower Paroli bieten können. Weiterhin sollte sich damit die Farbe in Neutral White verschieben.

Die LEDs sind gut zentriert und haben jeweils noch einen Zentrierscheibe.Modi:
Mit einem längeren drücken (ca. 1 Sekunde) schaltet man die Lampe ein. Sie besitzt drei Hauptmodi: High, Mid, Low.
Dann gibt es noch einige versteckte Möglichkeiten. Wenn man die Lampe einschaltet und dann noch 3x schnell drückt, kommt man in einen Ramping Mode. Ab ca. 3,85V funktioniert der aber nicht mehr sonderlich gut,da die volle Helligkeit nicht mehr erreicht werden kann – die Lampe benötigt einfach viel Leistung.
Einige Shops nennen diese Werte an, wonach die Leistung etwas runtergeschraubt wird mit schwindender Spannungsversorgung:    Input voltage >= 4V, output current = 2.5A,    Input voltage >= 3.8V, output current = 2.2A,   Input voltage >= 3.6V, output current = 2A.
Wenn er noch einwandfrei funktioniert wird sie dimmer, blinkt einmal und wird dann wieder heller. Das wiederholt sich so oft, bis man noch mal drückt. Diese Stufe wird gespeichert.
Wenn man die Lampe einschaltet und dann noch drei Mal schnell drückt, kommt man in einen langsamen Blinkmodus.
Man soll auch nach den Reviews der ersten Version nach  in einen Strobe oder SOS Modus kommen, den ich aber nie erreicht habe.  Da ich das selber nicht richtig reproduzieren konnte und die Lampe bei Gearbest als 3 Mode (High, Mid, Low) Lampe beworben wird (diese laufen immer problemlos und werden wahrscheinlich die meisten Nutzer ohnehin nur nutzen) gehe ich dem nicht weiter nach.

Mehr über die Modi und deren eventuelle Erreichbarkeit kann man hier im Review der ersten Version von h!ifisch aus dem Taschenlampen-Forum.de nachlesen.

 Die Lampe verfügt über eine Low Voltage Warnung. Bei High Modus schaltet sie runter und in den anderen Modi blinkt sie 4 Sekunden einmal.Das Bild zeigt einmal die Unterseite des Bodens (der ist abschraubbar und gibt die – Pol Platine frei. Hier kann man auch die Federn etwas kürzen oder mit zusätzlichen Kabeln die Leistungsaufnahme noch verbessern, wenn man die Lampe optimieren möchte.

Stromversorgung:
Die Lampe läuft mit 4x 18650. Da alle Akkus parallel geschaltet sind, würde sie auch mit 1x 18650 laufen, allerdings hat der Akku zu viel Spiel im Rohr und fällt um, wenn man die Lampe nicht vorsichtig zuschraubt. Ähnliches passiert bei zwei Akkus, die gegenüber eingesetzt werden. Wenn man zwei Akkus neben einander einlegt, stehen sie stabil.
Zu beachten ist, dass der High Modus mit einem Akku sehr schnell einbricht, ebenso mit zwei. Es ist daher wirklich nur eine Notfalllösung die Lampe mit weniger Akkus zu nutzen.

Da die Federn unten recht lang sind (ca. 5mm), passen auch längere protected Akkus, aber nicht die ganz langen (z.B. HongKong Shop Panasonic NCR18650B mit 3400mAh, protected – die mit durchsichtigen Mantel mit ca. 70mm). Die 3400mAh Keeppower (Länge 69,05mm) passen gerade noch so.

Akkus vom Bild: 1. Keeppower protected 3400mah (69,05mm), Trustfire protected 3000mAh (68,8mm), Panasonic NCR18650B protected 3400mAh (70,2mm), Samsung SDI24E  unprotected 2400mAh (65mm).

Die unteren beiden Bildausschnitte zeigen einmal die Tiefe des Batterierohrs (ca. 72,5mm) ohne Feder und einmal mit und möglichst max. zusammengedrückt (ca. 69,5mm).
Für unprotected gibt es eine Adapterscheibe (siehe den vorherigen Gliederungspunkt Zubehör).

Verarbeitung:
Von außen muss sie den Vergleich mit den großen Namen der Branche nicht scheuen. Es sind keine Kratzer zu finden, die Beschichtung ist einwandfrei, die Bedruckung mit Name und Warnhinweis am Kopf bezüglich Caution: Hot Surface (Achtung: Heiße Oberfläche) sind sauber angebracht. Der Bezel an der Linse ist schon massiv und ebenso kratzerfrei wie der Reflektor und unter der Linse sitzt ein dicker O-Ring.
Der Seitenschalter funktioniert zuverlässig, direkt und hat einen guten Druckpunkt.
Bei Bedarf kann auch der oben bereits beschriebene Tragegriff montiert werden. Dafür setzt man ihn gerade auf, so dass die Stifte in die beiden Vertiefungen passen und schraube jetzt mit der großen Schlitzschraube den Griff fest. Die Schraube hat außen eine Struktur, womit man sie auch mit den Fingern problemlos eindrehen kann. Auch mit Griff ist der Schalter noch gut erreichbar.Die Verarbeitung ist auf einem sehr gutem Niveau und die einzigen Unterschiede erkenne ich erst, wenn es um kleine Details geht. Die Gewinde sind hier nicht verklebt, was bei einigen Markennamen manchmal zu finden ist. Wenn sie verklebt sind, senkt es die Möglichkeit des Wassereintritts, ist aber nicht so Modder freundlich. Beides hat also seine Vor- und Nachteile.
Im Inneren findet man sauber geschmierte O-Ringe und Gewinde und auch hier sind keine Kratzer oder Makel an der Beschichtung. Innen sind es nur zwei kleine Details, die ich als nicht ganz optimal ansehe und die bei den weit teureren Premiummarken vermutlich nur ganz selten vorkommen. Zum einen ist es die Unterseite des Treibers, die nicht ganz sauber ist. Mit etwas Nagellackentferner (ohne Aceton) ist das aber schnell beseitigt. Am Batterierohr sitzt zwar ein O-Ring, aber der deutliche blanke Bereich irritiert. Entweder könnte da noch ein zweiter hin oder er ist nicht tief genug für den ersten. Ich probierte diesen dort hoch zu schieben, aber er blieb dort nicht.
Die Lampe ist dort aber trotzdem dicht – getestet mit einer Wasserschüssel, in der die Lampe für 1 Stunde lang drinnen stand (Gefüllt bis zu den obersten Kühlrippen).

Ansonsten ist die wirklich sauber verarbeitet und ich sehe keine wirklichen Unterschiede zu den Premiummarken.

Hier ist ein Größenvergleich zu anderen 3-4 18650 Lampen: Skyray Kung, Rocher M170, Olight SR Mini und Supfire M6.

Beim Blick von oben wird noch einmal deutlich, wie groß die Unterschiede beim Kopfdurchmesser sind. Der Lampenkopf der Supfire und der Skyray Kung sind gleich groß, was aber auf dem Bild falsch rüber kommt.

Da ich selber eher selten Holster nutze, sondern auf Lanyards zurückgreife, habe ich hier noch mal ein Bild für diesen Bereich gemacht. Die Öffnungen sind so groß, dass problemlos zwei Paracordstränge neben einander passen. Das Herumführen um den Mittelpunkt war jetzt nur Spielerei, sieht aber gar nicht so schlecht aus. Auch ein Karabiner oder Schlüsselring passt hier, allerdings kommt mir der beigelegte Karabiner zu fragil vor.

Mein Exemplar ist einwandfrei verarbeitet, die Gewinde geschmiert und die LEDs sitzen gut in Position. Auch die Beschichtung ist in einem perfekten Zustand.

Beamshots:
Reihenfolge: Startbild, Low, Mid, High. Da ich nur ein Stativ habe, stand darauf die Kamera. Bei Mid Beamshot muss ich die Lampe etwas anders gehalten haben.
Hier wurde dieses Mal eine Gif-Animation gewählt. Jeder Modus ist für zwei Sekunden sichtbar. Verglichen wird sie hier mit der Olight SR Mini Intimidator und der Supfire M6 (XM-L Version).

Beamshotvergleich: Olight SR Mini (3x XM-L2, 2800lm), Supfire M6  (3x XM-L 2000lm), Roche M170 (3x XM-L2, 2400lm)
Deutlich sichtbar ist neben der Helligkeit auch die Reichweitenunterschiede. Die Olight hat eine TIR Optik ohne Reflektor, die Supfire hat kurze Reflektoren ähnlich wie die Skyary King und die Roche hat tiefere und breitere Reflektoren (die Lampe ist hier nicht perfekt positioniert, weshalb die bessere Reichweite nicht hervortritt).

Pro und Kontra:

Pro:
+
gefällige Verarbeitung
+ gute Kombination aus Reichweite und Spill (mit stärkerer Ausprägung der Reichweite)
+ Modifikationsmöglichkeiten durch keine verklebten Gewinde (Entdomen, dickere Kabel am Minuspol, Federn kürzen)
+ 3 Modi, gute Leistungsaufnahme, Low Voltage Warnung, Stativschraube

Kontra:
sehr helles Low (5% als ca. 120lm)
 die Modi neben den Hauptmodi sind schwer zu erreichen (wer sie denn benötigt)
 es passen keine extrem langen protected Akkus 3400mAh mit 70mm. 69,05mm Keeppower 3400mAh gehen noch

Fazit:Diese Lampe vereinigt eine sehr gute Verarbeitung zu einem anständigen Preis. Die Throwereigenschaften überzeugen, wenn man keinen reinrassigen Thrower benötigt, sondern etwas mehr Alltagseinsätze damit bestreiten will. Wer drei Modi (High, Mid, Low) haben will, wird sicher glücklich werden. Wer Strobe und sowas benötigt, muss ich näher mit der Lampe auseinandersetzen.
Endomt wird diese Lampe auch den bekannten Throwern Paroli bieten können. Sie bietet also durchaus Moddingpotenzial.

Fenix HL50 Kopflampe – AA / CR123A, klein und flexibel auch als Winkellampe nutzbar

Mir wurde die Kopflampe Fenix HL50 vom Hersteller im Zusammenhang mit seiner Global Testing Campaign zur Verfügung gestellt. Hier der Link zur offiziellen Herstellerseite mit weiteren Bildern.
Versendet wurde sie durch den Flashlightshop als Hauptdistributor in Deutschland.
Vielen Dank für die schnelle Lieferung und die sorgfältige Verpackung.


Einige werden die Kopflampe bereits von der IWA in Nürnberg kennen.
Hier die wichtigsten Daten der Lampe, die auch als kleine Winkellampe genutzt werden kann:

Hersteller und Modell:  Fenix HL50
Maße: Durchmesser Endkappe: 21,5mm, Kopfbreite: 23mm, Länge (CR123A): 64,7mm, (AA) 81,3mm
Gewicht (ohne Batterie): ca. 57g
Material: Aluminium, HA III
LED / Modi: LED CREE XM-L2 T6 (NW), 4 Modi (kein SOS oder Strobe)
Helligekeit (ANSI Lumen), Laufzeit (Herstellerangaben):
Der Burst (Turbo) Mode steht nur zur Verfügung bei gedrücktem Schalter, daher gibt es keine Laufzeitangabe für diesen.
CR123A: Burst (Turbo) (365lm), High (170lm, 3h), Mid (60lm, 9h45min), Low (4lm, 150h)
AA: Burst (Turbo) (285lm), High (150lm, 2h), Mid (55lm, 6h20min), Low (3lm, 110h)
Intensität (Herstellerangaben): 1480 cd (Turbo), Reichweite 77m.
Sonstige Daten: Ultra Clear tempered Glas Linse mit Anti-Reflektions Beschichtung, SMO Reflektor, IPX8 (2m), Sturzresistenz 1m, Reverse Clicky
Besonderheiten:  CR123A und AA Betrieb, Kopfband mit Metallhalterung
Zubehör: Kopfband, Ersatz-O-Ring.
Lieferumfang: Blisterpappverpackung, Lampe, Erweiterung auf AA, Kopfband, O-Ring, Anleitung, Garantiekarte
Preis: 49,90€ im Flashlightshop

Verpackung:
Hier ist Fenix zu einer Mischung aus Blister und Pappverpackung übergegangen, wie auch schon bei einigen anderen Modellen 2014. Dadurch kann man die Lampe nicht mehr aus der Verpackung entnehmen, ohne diese recht deutlich zu beschädigen.
Die Verpackung trägt einen Aufkleber mit der Seriennummer, die auch auf der Lampe eingeprägt ist. Mit ihr kann man auf der Fenixhomepage einige weitere Informationen erhalten. Weiterlesen

DQG Spy – die aktuell kleinste Taschenlampe der Welt – Teaser

 

DQG Spy – die wohl aktuell kleinste Taschenlampe der Welt. Das hier sit nur ein kurzer Teaser auf den nächsten Review.
Übersicht einiger Punkte:
– Titanlampe mit Neutal White LED
– gerade mal 27mm kurz
– mit grünem Trit in der Endkappe (also einem kleinen Leuchtelement, dass ca. 10-15 Jahre dauerhaft leuchtet)
– betrieben mit 1x 10180 Li-Ionen Akku

 

Olight SR Mini Intimidator – kompakter Fluter, 2800 Lumen, 3x 18650

Olight SR Mini Intimidator – der kleine Fluter, wenn es hell werden muss

Olight SR Mini Intimidator auf Paracord

Hier mal nur einige Stichworte:
3x XM-L2 (CW) mit Acryldiffusorlinse, wobei ich sagen muss: Die Testlampe ist recht warm für CW, also eher NW
2800 ANSI Lumen max. (im Low noch 200 Lumen, was mir noch zu hell ist)
– 3x 18650 oder 6x CR123A Batterien (keine 16340 Akkus)
– weit kompakter als die Nitecore Tinymonster TM11/15,  Skyray King/Kung, Supfire M6,
– liegt gut in der Hand

Vor einiger Zeit kam ich in Kontakt mit dem HongKong Shop Banggood, woraus sich dann diese Review Lampe entwickelt hat. Daher möchte ich mich bei diesem Shop bedanken und auch noch 2-3 Sätze zur Bestellabwicklung hier mit einfließen lassen.
Zwischen Bestätigung der Reviewlampe und Versand vergingen knappe 24 Stunden. Versendet wurde sie per Chinapost. Gegen einen Aufpreis von um die $2 kann man sich Lampen auch per Netherland Post senden lassen.
Sie kam mit Polstermaterial umwickelt in einem schwarzen Plastiktütenverpackung und war einem einwandfreien Zustand. Nach ca. 3 Wochen bekam ich Post vom Zoll, wo ich gegen Bezahlung der Einfuhrumsatzsteuer die Lampe auch problemlos bekam.
Der Preis bei Bangood beträgt $149,95 für die Olight SR Mini Intimidator, wobei man hier noch 8% sparen kann mit Couponcodes BLF.

Jetzt zum eigentlichen Testbericht der Olight SR Mini Intimidator.
Vorgestellt wurde sie auf der Shot Show in Las Vegas und etwas später auch in Nürnberg auf der IWA. Dort wurde noch von 2600 Lumen in Turbo gesprochen, was sich zum Endprodukt noch leicht verändert hat.
Sie kommt in einer Kunststoffverpackung, die noch mal die wichtigsten Daten der Lampe zeigt und vor allem einen freien Blick auf die Lampe gewährt.

Olight SR Mini Intimidator Verpackung

Weiterlesen

XTAR MC1 Ladegerät für einen Li-Ionen Akku – klein, günstig, gut

XTAR MC1 Ladegerät – klein, günstig, gut. So kann man den Lader zusammenfassen, aber lest selbst.

XTAR hat mir freundlicherweise diesen Lader zur Verfügung gestellt, den ich hier näher vorstellen möchte.
Für technische Details verweise ich auf HKJs Review, den Akkuguru aus Dänemark. Er hat in dem Bereich einfach extrem viel Erfahrung, eine gute technische Ausrüstung und bereits jede Menge Zeit in die Messkurven usw. investiert.
Das Unternehmen XTAR ist recht innovativ und bringt mehrmals pro Jahr einige neue Lader raus. Oft überarbeiten sie bisherige Modelle, fügen neue Funktionen hinzu und fragen da öfters in Foren oder bei Reviewern nach, was sie gerne in einem Lader haben wollen.

Das MC1 ist der indirekte Nachfolger vom XTAR MP1s und kann man mit wenigen Fakten zusammenfassen:
Das Ladegerät ist klein, leicht, ideal für Reisen und kostengünstig. In Deutschland kann man für unter 7€ zuzüglich Versand erwerben.

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass es wieder einen offiziellen XTAR Shop in Deutschland gibt (gehört zu LuxundLumen). Dieser Review hat aber nichts mit diesem Shop zu tun, sondern mein Exemplar stammt von der Firmenzentrale in HongKong.

Verpackung:
Sie ist im mattschwarz gehalten, besitzt Foto des Laders und zeigt alle wichtigen Daten (Funktionen, ladbare Akkutypen). Weiterhin sind alle technischen Logos (CE, RoHS, grüner Punkt, durchgestrichene Mülltonne etc.) darauf, die für Deutschland (und vermutlich viele weitere Länder) wichtig sind.
Zusätzlich besitzt es auch das bereits bekannte Anti-Fake-Siegel (auf dem Lader selbst ist zu wenig Platz für das Siegel), bei dem sich unter einer grauen, wegkratzbaren Schutzschicht, ein einzigartiger Produktkey verbirgt, mit dem man die Echtheit auf der Homepage überprüfen kann.
Insgesamt macht sie einen wertigen Eindruck und ich mag solche Pappboxen lieber als Blisterverpackungen aus Kunststoff.
Mein Exemplar ist nur etwas durch den Versand in der DHL Expresstüte etwas in Mitleidenschaft gezogen worden, trotz zusätzlichen Polsterumschlag im Inneren.

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XTAR SP1 Li-Ionen Ladegerät – ideal für beinahe alle Größen

XTAR SP1 Ladegerät – der beinahe perfekte Lader mit Powerbankfunktion.

XTAR hat mir freundlicherweise zwei Ladegräte zur Verfügung gestellt, die ich hier näher vorstellen möchte. Der Link zum SP1 auf der Herstellerseite (mit zahlreichen weiteren guten Bildern und Animationen).
Für technische Details verweise ich auf HKJs Review, den Akkuguru aus Dänemark. Er hat in dem Bereich einfach extrem viel Erfahrung, eine gute technische Ausrüstung und bereits jede Menge Zeit in die Messkurven usw. investiert. Neben dem SP1 ist hier noch der Review zum MC1.

Dieser Lader verbindet so beinahe alles in einem Lader, was ich schon immer haben wollte (1 und 2 Ampere, 4,2 und 4,35V Unterstützung, Powerbankfunktion). Wenn er jetzt noch ein Display und eine Entladefunktion mit Kapazitätsanzeige hätte, wäre es mein persönlicher Traumlader. Alleine aber auch mit den aktuellen Funktionen gehört er schon zu meinen bevorzugten Ladern.
Er verfügt über einen Ladeschacht, aber es gibt schon etwas länger den SP2 mit zwei Schächten, aber ohne die USB Ladefunktion. XTAR hat bereits auf der Homepage eine weitere Zweischachtvariante vorgestellt, die sich allerdings noch in dem Punkt der Stromstärke unterscheidet. Der SP1/2 hat 0,5/1/2 Ampere, der WH2H 0,25/0,5/1 Ampere. Der ist also besser für die kleineren Akkus wie 10440.

In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass es wieder einen offiziellen XTAR Shop in Deutschland gibt (gehört zu LuxundLumen). Dieser Review hat aber nichts mit diesem Shop zu tun, sondern mein Exemplar stammt von der Firmenzentrale in HongKong.

Verpackung:
Sie ist im mattschwarz gehalten, zeigt ein Foto des Laders und alle wichtigen Daten (Funktionen, ladbare Akkutypen). Weiterhin sind alle technischen Logos (CE, RoHS, grüner Punkt, durchgestrichene Mülltonne etc.) darauf, die für Deutschland (und vermutlich viele weitere Länder) wichtig sind.

Insgesamt macht sie einen wertigen Eindruck und ich mag solche Pappboxen lieber als Blisterverpackungen aus Kunststoff. Innen befindet sich der Lader und das Zubehör in einer weißen Kunststoffschale.

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