Sie wollen Reviews über Ihre Produkte?

Ihnen gefallen meine Testberichte und Sie wollen, dass ich einen oder mehrerer über Ihre Produkte schreibe?
Dann können Sie einfach zu mir Kontakt aufnehmen und mich anschreiben.

Seit 5-6 Jahren beschäftige ich mich mit Taschenlampen und bin in einigen nationalen und internationalen Foren aktiv. Taschenmesser kamen vor ca.  3 Jahren hinzu. Ich bin beinahe täglich in den Foren aktiv und kenne daher beide Märkte sehr gut. Das umfasst nicht nur den Bereich Deutschland, sondern auch USA und Asien.
Aus beiden Bereichen habe ich zahlreiche Exemplare und nahezu jeden Monat kommen weitere hinzu.
Bei Taschenmessern bevorzuge ich die Preisklasse unter 100€. Natürlich stellt Chris Reeve, Rick Hinderer und auch Jürgen Schanz hervorragende Messer her, aber wenn ich 350€ und mehr für ein Messer investiere, nutze ich es nicht richtig als Werkzeug, sondern würde es wohl eher in der Vitrine lassen. Messer sind Werkzeuge und sollten daher auch genutzt werden.

Die Produkte können aus folgenden Bereichen kommen:
Taschenlampen und deren Zubehör (die Lampen können aus dem Bereich Li-Ionen kommen [14500, 16340, 18650, 26650] oder Ni-MH [AA und AAA]). Ich besitze Lampen von der kleinen Markenlampen ThruNite Tis bis hoch zur ThruNite TN31 und der Fenix TK76.
Taschenmesser (favorisiert werden einklappbare Taschenmesser [Folder], da ich aus diesem Bereich eine größere Auswahl habe und mich besser auskenne als bei feststehenden Messern).
Multitools
Lötstationen. Ich modifiziere meine eigenen Taschenlampen in dem ich die Elektronik tausche oder neue Bauteile hinzulöte, eine neue LED einlöte und auch in den Taschenlampenforen gibt es zahlreiche Nutzer, die auf Lötstationen zurück greifen. Auch diese suchen öfters nach Alternativen zu Weller und Ersa.

Welche Vorteile hat ein Test für Sie?
– Ihr Produkt wird vorgestellt und einer größeren potentiellen Käufergruppe in Fachforen präsentiert
– Sie erreichen potenzielle Käufer weit kostengünstiger als über klassische Werbung
– Testberichte von etablierten Forennutzern haben eine höhere Glaubwürdigkeit als Testberichte von den Unternehmen selbst. Welches Unternehmen würde schon Nachteile aufzählen oder es mit einem Konkurrenzprodukt vergleichen (letzteres kann auch vom Auftraggeber ausgeschlossen werden – Nachteile werden aber genannt, da nur so die Glaubwürdigkeit erhalten bleibt)
– als erfahrener Taschenlampennutzer kann ich neue Produkte mit anderen vergleichen und sehe vielleicht auch Vorteile oder Einsatzmöglichkeiten, die das Unternehmen noch nicht bedacht hat  bzw.  kann auf Nachteile hinweisen, eh das Produkt in den Handel kommt. In letztgenannten Fall kann das Unternehmen noch mal reagieren und einen größeren Schaden vor der Markteinführung abwenden.  Es ist günstiger ein Produkt nachzuarbeiten als im Nachhinein zahlreiche Produkte zurück zu rufen und bewahrt vor Schaden des Rufs und der Reputation des Herstellers.

Ein paar Dinge vorab:
Ich sende keine Testprodukte zurück und übernehme keine Zoll- oder Einfuhrumsatzsteuer für Sendungen aus dem Ausland. Die Produkte müssen also auf Ihre Kosten zu mir kommen und gehen nach dem Test in meinen Besitz über.
Die Berichte werden immer möglichst objektiv durchgeführt und unvoreingenommen.
Bevor ich einen Bericht veröffentliche erhält der Produktgeber einen Vorabbericht. Danach kann er entscheiden, ob er veröffentlicht werden soll.  Testberichte werden von mir nicht geschönt oder negative Fakten weggelassen. Sie sollen möglichst objektiv sein, so dass die Leser auch wissen, was sie bei dem Produkt erwartet.
Natürlich kommuniziere ich mit Ihnen und falls es mal ein Montagsmodell ist, kann man natürlich auch mit einem zweiten Testobjekt dieses noch mal gerade rücken. Es kann immer mal passieren, dass ein technisches Problem vorliegt, was bei einem zweiten Objekt nicht der Fall ist. Genauso kann es auch zu einem Anwendungsfehler kommen, der dann im Laufe der Kommunikation aufgeklärt werden kann.

Alle Urheberrechte (sowohl Texte als auch Bilder) des Berichtes bleiben mein Eigentum. Der Produktgeber kann Verwendungsrechte erhalten. Das kann alles besprochen werden.
Testberichte veröffentliche ich sowohl in diesem Blog als auch in einigen großen Taschenlampenforen bzw. Outdoorforen in Deutschland, wenn es um Messerreviews geht (z.B. Taschenlampen-forum.de, messerforum.net, outdoorforen.de,  tacticalforum.de).

Die Testberichte können auch in englischer Sprache verfasst und dann in internationalen Taschenlampenforen veröffentlich werden (z.B. im candlepowerforums.com – dem vermutlich größten Taschenlampenforum der Welt oder auch im budgetlightforum.com). Dies wird aber nur durchgeführt, wenn es sich um ein hochwertiges Produkt handelt, was nicht aus der Einstiegsklasse kommt.
Bei einer 50€ Taschenlampe lohnt sich der Aufwand einfach nicht bzw. hängt von den restlichen Rahmenbedingungen ab.

Zeitlich sollten Sie für einen Testbericht ca. 2 Wochen einplanen, da dies nicht mein Beruf ist, sondern in meiner Freizeit erfolgt. Wenn eine Übersetzung in die englische Sprache erwünscht ist, sollten 4-5 Tage mehr eingeplant werden.

English customers:

You like my reviews and want me to write one or more of your products?
Then send me a message.

Since 5-6 years I’m in touch with flashlights and an active member in several national and international flashlightforums. Folder knives were added about 3 years ago. I know both market very well, because I’m almost daily active in the forums and post there.
I have a lot of different flashlights and folders and every month I add some more and of course do also sell some.
I can write reviews about:
– flashlights and accessories ( flashlights which use Li- ion [ 14500 , 16340 , 18650 , 26650 ] or Ni -MH [AA and AAA] ) . I own really small flashlights like the ThruNite Tis and it goes up to the ThruNite TN31 and the Fenix ​​TK76
– knives (I prefer folders , because I have a greater selection of these and  more familiar with these as with fixed blades)
– multitools
– soldering stations . I modify my own flashlights and replace the electronics or the LED. Many other forum members do the same and always someone looks for a new soldering station.

What advantages does a review offers you?
– your product will be introduced and presented to a larger group of potential buyers in the special forums
– you reach potential buyers far more cost effective than advertising
– reviews of established users have a higher credibility than reviews of the company itself
– as an experienced flashlight user I can compare new products with others and perhaps also see advantages or uses , the company has not yet considered or can point to disadvantages, before the product goes into sale .

Meine Empfehlungen und Kauftipps

In diesem Artikel nenne ich Produkte, die ich sehr gut finde, die sehr interessant sein könnten. Alle Produkte, die ich selber nutze und mag, sind in der obersten Kategorie. Interessante Produkte habe ich selber noch nicht in der Hand gehabt, könnten aber sehr gut sein.

Weiterhin werde ich hier immer mal wieder Preiscoupons posten, die einem ein paar Prozente beim Einkauf sparen können. Bei einigen Shops sind die Couponcodes aber schnell wieder abgesetzt oder gelten nur für bestimmte Produkte. Achtet daher bitte auf die Hinweise von mir.

Meine Empfehlungen:

Wer Drop-In Lampen mag, kommt um Solarforce nicht drum herum. Die L2p ist legendär und die L2 ist einfach nur super im Preis-/Qualität. Ich habe gerade wieder eine L2M bekommen (kann entweder mit 1x 18650 oder verkürzt mit 1x 16340betrieben werden). Damit ist man also sehr flexibel und die Qualität ist topp. Der Preis incl. Versand beträgt weniger als $14.

Wer ein gutes Drop-In sucht – hier meine Empfehlung:

ALXM2 3 Mode (low, mid, high, oder auch 5 Modi oder nur low, high). Weiterhin kann man bestimmen, welche XM-L2 LED verbaut wird. Eher NW (T6 C3), CW (U2 1A) oder WW (T4 5B1). Zusätzlich kann man auch bestimmen obman einen OP oder SMO Refelktor will.

Große Lampen:
Soll es was wirklich helles sein und das Budget gibt keine  100€ her. Da trifft man schnell  auf die  Skyray King – aktueller ca. Preis $40. 3x XM-L, 2000 Lumen, betrieben von 4x 18650. Diese Lampe setzt seit einigen Monaten einen neuen Standard für Helligkeit für einen extrem günstigen Preis. Ähnlich helle Lampen kosten sonst eher 150-250€ (z.B. TinyMonster TM11, Xtar S1).

Jetzt gibt es die aber auch mit 6x XM-L2 LEDs (also den deutlich besseren LEDs als die XM-L T6 oder XM-L U2). Mit ihnen ist mehr Leistung drinnen, was aber auch von der verbauten Elektronik abhängt. Diese Lampe gibt es aktuell für $42 bei fasttech und mit dem Couponcode CPF spart man 5%. Man erhält also für $39,90 eine Lampe mit 6x XM-L2 LEDs, was ein super Preis ist.  Bedenkt bitte, dass ab einem Warenwert inkl. Versand von 26€ und mehr 19% Einfuhrumsatzsteuer anfallen kann. Wenn es so durch kommt, müsstet ihr euch beim Finanzamt melden und dort die Steuern von ca. 6€ freiwillig nachzahlen.

Ladegerät:

3 Stück sind hier auf meiner Liste.
XTAR WP2 II: 2 Ladeschächte. Mit ihm kann man auch per USB Kabel andere Geräte laden z.B. das Handy, wenn beim Campen der Saftt ausgeht. Einfach einen 18650/16340 oder sonstigen Li-Ionen Akku einlegen, per Kabel das Ladegerät mit dem Handy verbinden und schon wird es geladen.
Es schaltet zuverlässig ab. Viele Geräte beenden den Ladevorgang zwischen 4,17-4,2V. Man kann per Wahlschalter zwischen 500mA und 1A wählen, wobei ich 14500, 16340 nur mit 500mA laden würde, alles mit mehr Kapazität z.B. 18650, 26650 kann auch mit 1A geladen werden. Es lädt wie das SP2 im CC/CV Ladeverfahren

XTAR SP2: 2 Ladeschächte. Das neuste Ladegerät aus dem Hause Xtar und das kann mit 500mA, 1A oder 2A laden. Aktuell kenne ich kein schnelleres Ladegerät, dass so zuverlässig arbeitet (wenn man Modellbaulader mal ausnimmt). Weiterhin verfügt es über das CC/CV Ladeverfahren, was besonders gut ist. In einigen Foren wird das aktuell als das beste Ladegerät auf dem Markt gehandelt und löst damit den Pila BRC Lader ab (Preis um die 45-50€). In Deutschland kostet das SP2 um die 35€.

SYSMAX Nitecore i2: 2 Ladeschächte und mit ihm kann man sowohl Li-Ionen Akkus als auch Ni-MH Akkus laden, was sonst beinahe nur Modellbaulader können. Er kostet bei fasttech $15,27 (5% mit CPF Coupon sparen, $14,51). Wer noch ein KFZ Kabl will, kann dieses für ca. $1,50 auch dort kaufen. Achtet bitte auf die EU Varainte, sonst bekommt ihr es mit US Stromkabel. Oben verlinkt ist gleich das EU Kabel Gerät. Hier ist noch ein Review vom Ladegerätetesterguru HKJ.
Vom größeren Lader i4 gibt es inzwischen einen zweite Version, vom i2 nur eine, da der erst nach dem i4 rauskam.
Der Ladestrom beträgt beim i2 auf beiden Schächten immer 500mA. Beim i4 wenn zwei Schächte genutzt werden 500mA und 375mA wenn alle vier genutzt werden. Schacht 1 und 3, sowie 2 und 4 gehören zusammen.

Vor längere Zeit gab es einen schwarzen Klon der Fenix TK35. Das Original ist wohl eine der besten Allroundlampen (nicht zu groß oder klein, noch recht handlich), die es auf den Markt gibt. Sie kostet aber in Deutschland um die 90€.

Jetzt gibt es wieder Klone mit XM-L T6 LED in verschiedenen Farben für unter $34. Grün, Rot oder Grau. 4 Modi ohne Blinkmodi hört sich gut an und 2500mA auf der hellsten Stufe ist auch vernünftig. Das Low mit 500 mA ist aber noch verhältnismäßig hell. Die Verarbeitung kommt wahrscheinlich nicht an die Fenix heran, aber das erwarte ich auch nicht bei einer Lampe, die nur 25% des Originals kostet. Wer also kein Fenixaufdruck benötigt, kann es mal hier probieren.
Es gibt sie jetzt auch in schwarz bei Manafont zu einem sehr guten Preis von nur $30,80.

Es muss aber allen klar sein – sie sieht zwar von Außen der Fenix extrem ähnlich, aber die verbaute Technik (Treiber) ist ein anderer.

Eine Kopflampe muss nicht zwangsläufig  von Zebralight kommen:

Ultrafire baut schon seit einiger Zeit vernünftige Kopflampen (bisher in den Händen gehabt UF-H2B (AA), UF-H3B (18650)) und jetzt kommt eine mit XM-L LED und offiziell 750 Lumen. Der große Vorteil ist der Preis von Ultrafire der in der Regel bei 30-40% einer vergleichbaren Zebra liegt, obwohl die Bauqualität sehr gut ist.
Bei Manafont bekommt man sie aktuell für $39 und neustens versendet Manafont ab einem Bestellwert von $20 per Einschreiben. Es ist also trackbar und ihr könnt es verfolgen. Hier der Link dort hin: Ultrafire UF-H6

Die H3b (18650, 220 Lumen) gibt es z.B. bei Dinodirect.

Neben Taschenlampen finde ich auch Taschenmesser und Paracord interessant.
Viele meiner Messer stammen von Exduct. Dort gibt es neben Sanrenmu, Enlan und Bee auch Tekut und anderer Hersteller. Wer bei seiner Erstbestellung diesen Coupon Code mit angibt, spart 5%:
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RealSteel T96T Vorstellung + Tanto Klinge , Double check liner Lock

Messer mit Tanto Klinge sind recht selten – aber hier ist eines, was echt schön ist und ich daher etwas genauer vorstellen möchte. Es gibt das Messer aber auch mit Drop-Point Klinge falls einem das Konzept gefällt, aber Tanto eben nicht zusagt. Es ist das RealSteel T96T. Ich möchte hier betonen, dass die Tanto Klinge nicht der klassischen asiatischen entspricht, sondern der heute gebräuchlicheren amerikanischen Tantoklinge. Ich verweise mal dazu auf eine andere Seite, wo die verschiedenen Klingenformen kurz erläutert werden.

Eine etwas andere Messerform (modifizierte Tantoklinge) und einen anderen Klingenstahl (Sandvik 12C27 Stahl ) gibt es in Form des T98 schon länger auf dem Markt, jedoch nur die coyote G10 Variante mit schwarzer und silberner Klinge.

SRM T08 RS T96T

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RealSteel E963 Review, der große Bruder des 763

Hier habe ich nun ein neues Messer, was mich alleine vom Design her interessiert hat. Es handelt sich um das RealSteel E963. Einigen wird es sicherlich bekannt vorkommen, aber die Ursache ist ziemlich einfach. Der Designer Liang Gang hat sowohl das RealSteel E963 als auch das Sanrenmu 763 entwickelt.

Einen kurzen Vergleich der beiden Messer habe ich am Ende des Reviews vorgenommen,  wobei gleich anzumerken ist, dass das RealSteel eher den sehr großen Bruder verkörpert bezüglich Klingenlängen und Stärke.

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Fenix TK76 Review + Mutiges Design trifft durchdachte Technik

Fenix TK76 – futuristisch, 3 LEDs, ein neues Konzept – Throw und Spot in einer Lampe

Fenix ermöglichte mir diesen Review über die neue TK76. Die Reviewer haben Modelle erhalten, die ich als Vorserienmodell bezeichnen würde. Sie kamen ohne Zubehör (nur eine kopierte Anleitung war mit dabei, keine Verpackung, O-Ringe oder sonstiges) und mit kleinen Makeln in der Verarbeitung.

Beachten Sie das bitte bei den Bildern. Ich gehe davon aus, dass die normalen Serienmodelle, die jetzt schon im Verkauf sind, solche nicht haben. Eventuell unterscheidet sie sich auch in winzigen Punkten vom Serienmodell.

Bei der Lieferung gab es leichte Probleme, weshalb ich das Testexemplar erst recht spät bekam. Hier möchte ich Herrn Auler vom Flashlightshop danken, der mir bei der Verzollung schnell und unkompliziert geholfen hat. Daher poste ich auch gerne den Link zu der TK76 in seinem Shop.
Mein Testexemplar ist wohl ein späteres, da ich in einem Review im CPF leichte Abweichungen zu meinem gesehen habe (z.B. ist der Schriftzug Fenix TK76 nicht vertieft wie bei einem Review im CPF). Ich denke daher, dass meine recht nah am Serienmodell ist.
Ein nettes Detail ist, dass mein Testexemplar chinesische Schriftzeichen trägt und ich in nur einem anderen Review so eine Lampe finden konnte (alle Tester der westlichen Welt haben lateinische Buchstaben und selbst einige der Asiaten haben nicht die chinesische Version, wie man im chinesischen shoudian.org Forum sieht).

So sah der Lieferzustand meiner TK76 aus:

Die TK76 polarisiert und wird die Taschenlampenfans in zwei Lager teilen:
Das Design ist nicht 0815, sondern extrem extravagant und futuristisch. Egal welchem Lager Sie als Leser angehören – ich freue mich, wenn Sie den Bericht bis zum Ende lesen und ich Ihnen neben dem Design auch die anderen Funktionen näher bringen darf.

Hersteller und Modellname: Fenix TK76
Maße: Länge: 224mm  Durchmesser Batterierohr 52mm, Kopf (längster Bereich) 96mm, Gewicht: ca. 800g (ohne Akkus), ca. 1050g (mit 4x 18650)
Material: Aluminium, HA III
LED, Modi:
LED Typ: 1x  XM-L2 U2 (Spot), 1x XM-L2 U2 (120° Flood Optic), 1x XM-L T6 (60° Flood, structure optic).
Jede LED hat 4 Helligkeitsstufen, die individuelle kombiniert werden können (Angaben in ANSI Lumen und je LED): Turbo (933Lm) 3,5h, High (350Lm) 11,5h, Mid (135Lm) 33h, Low (7Lm) 200h.

Bei allen drei LED zusammen: Turbo 2800 Lumen 1,2h, High 1100 Lumen 4h, Mid 420 11h Lumen, Low 20 Lumen 66h, Intensität: 50800cd (Turbo).
Etwas verborgene Modi: Strobe (15 und 2 Hz im Wechsel): 2800 Lumen, SOS 420 Lumen

Akkuart: 4x 18650 (empfohlen), läuft aber auch mit 2x 18650 oder anderen Kombinationen (näheres bitte im Punkt Akkubetrieb).
Sonstige Daten: Ultra Clear tempered Glas Linse mit Anti-Reflektions Beschichtung, 3 verschiedene Linsen, Low Voltage Warnung, Akkuanzeige (4 LEDs), Stativgewinde, IPX8, Sturzresistenz 1m
Lieferumfang: Beim diesem Review Sample war nichts mit dabei.
Bei der Kaufversion ist dabei: Verpackung, Anleitung, Ersatz O-Ringe, Garantiekarte
Preis in Deutschland: 279,90€

Link zur Herstellerhomepage, mit mehr Bildern und Informationen.

Wenn die Lampe in einem Sciencefiction Film auftauchen würde, wäre das für mich keine Überraschung, sondern eher die logische Folge. Sie ist vom Design einfach prädestiniert dafür.
Dieses Design wird sicherlich viele Käufer abschrecken, andere werden genau deswegen die Lampe wählen, da sie komplett anders aussieht als die üblichen Lampen vom Markt.

Trotz des Namens hat sie nur wenig mit der TK75 gemein – sie ist also kein Nachfolger von ihr, sondern ist ein komplett eigenes Konzept.

Größenvergleich:
Hier sieht man sie neben einer Solarforce L2p und einer ThruNite TN31.

LEDs:
Die TK76 hat drei LEDs, die jeweils in einem eigenen Bereich des Kopfes untergebracht sind. Jede LED besitzt eine andere Linse und ist für einen anderen Zweck ausgelegt.
Sie besitzt einen größeren Spot in der Mitte und zwei Flooder an den Seiten mit zwei kleinen Linsen.

Der Spot ist mit einer XM-L2 U2 in CW ausgestattet und sorgt für eine gute Reichweite.
Die LED ist sauber zentriert und die Linse ist beschichtet. Auch der SMO Reflektor ist einwandfrei gearbeitet (Durchmesser 42mm).

Ergänzend hat die Lampe auf der rechten Seite eine XM-L2 T6 in NW mit einer strukturierten 60° Linse. Die Linse besteht aus Kunststoff (Durchmesser 17mm).

Die letzte LED ist wieder eine XM-L U2 in CW, allerdings hier mit einer starken Wölbung nach Außen Linse die bis zu 120° abdeckt (Durchmesser 17mm). Sie ist also dafür gedacht, einen möglichst großen Bereich auszuleuchten. Die Reichweite ist geringer als von der 60° Linse, da sie ein größeres Gebiet abdeckt.

Hier sieht man recht schön, wie der Verlauf des Lichtstrahls ist. Beamshots sind weiter unten im Review zu finden.

Die Lampe hat also für jeden Bereich eine eigene LED und durch die Kombination von allen drei ein beeindruckendes Lichtbild. Natürlich ist es damit im Bereich Reichweite sowie Ausleuchtung im Nahbereich wieder ein Kompromiss, da sie keine der beiden Disziplinen so gut abdecken kann, wie eine spezialisierte Lampe für den jeweiligen Zweck. Auf der anderen Seite ist alles in einer Lampe kombiniert und wer nimmt denn z.B. die Fenix TK75 und eine ThruNite TM15 mit – beide Lampen nehmen mehr Platz weg und sind gewichtsmäßig schwerer als die TK76. Weiterhin benötigt man mehr 18650 Akkus.

UI – Funktionen der Knöpfe:
Die fünf Knöpfe werden vielleicht einige abschreckend finden, aber aus meiner Sicht machen sie das Handling extrem einfach. Jede LED hat einen eigenen Knopf, mit dem man sie die Helligkeitsstufen durchgehen kann. Zum einen zeigt die Tastenposition die entsprechende LED Zuständigkeit an  (die linke Taste für die linke LED usw.)  und außerdem zeigt auch das Logo, welche Funktion sie hat. Die gewölbte Linse, die das Licht am breitesten streut zeigt das auch symbolisch (mehr kleine Strahlen), ebenso die anderen Tasten.

Dadurch kann man sein ganz eigenes Licht kombinieren z.B. Spot auf high, Flood NW auf mid und Flood CW auf low. Es ist jede Kombination möglich. Wenn man jetzt den Powerknopf betätigt werden alle LEDs auf einmal abgeschaltet.
Wenn man jetzt alle auf dem gleichen Level wieder einschalten will, betätige ich den Powerknopf erneut.
Falls man nur eine LED nutzen will, drücke man den entsprechenden Schalter der LED für zwei Sekunden und sie geht in der Helligkeit an, in der sie das letzte mal ausgeschaltet habe. Noch mal kurz drücken und man erhöhe die Helligkeit um einen Stufe. Zum Ausschalten drücke man die Taste wieder für ca. 2 Sekunden.

Man kann also jede LED einzeln starten oder alle auf einmal und kann ebenso einzelne oder alle LEDs zusammen ausschalten.

Mit dem Turboknopf (gelbe Sonne) werden alle LEDs im Turbomodus gestartet. Wenn man die Taste 5 Sekunden hält, „rastet“ der Turbomodus ein und man kann die Taste loslassen. Unter 5 Sekunden erlischt sie wieder mit loslassen des Turboknopfs. Der Modus fungiert auch als Momentlicht.

Wenn man besondere Funktionen wie Strobe/SOS oder das Batterielevel wissen will, muss man eine bestimmte Taste länger drücken.

Wenn ein Schalter gedrückt und gehalten wird, sind zur gleichen Zeit die Funktionen aller anderen Schalter deaktiviert. Falls man also zwei LEDs in der Helligkeit verändern will, muss man erst die erste LED schalten und danach die zweite.

Noch einmal die Kurzzusammenfassung der Leuchtmodi und Tasten:
–         alle drei LEDs starten bzw. löschen: Roter Powerknopf
–         eine bestimmte LED starten bzw. löschen: Nur den entsprechenden grauen LED Schalter für zwei Sekunden halten
–         will man bei einer bestimmte LED die Helligkeitsstufe verändern, drückt man die entsprechende graue Taste einmal kurz
–         Turbomodus/Momentlicht mit allen LEDs: Gelber Turboknopf

Strobe:
Um diesen Mode zu erreichen wird der Power Knopf für 1 Sekunde gedrückt gehalten. Beim Strobemodus flackert sie auf Turbohelligkeit mit allen drei LEDs erst im 15khz, kurz darauf im 2khz Bereich und wechselt dann wieder. Vor allem die schnelle Kombination ist extrem unangenehme für die Augen, was ich auch schon nur bei der Reflektion an der weißen Wand festgestellt habe.

SOS:
Hier muss der Powerknopf für 3 Sekunden gehalten werden. Hier blinkt sie mit allen drei LEDs in der mittleren  Stufe.

Eigenschaften der Leuchtindikatoren:
Jeder Kopf hat vier eigene LeuchtLEDs, die über das aktuelle Helligkeitslevel der entsprechenden LED informieren. Solange die LEDs blau leuchten ist alles perfekt. Sobald sie in rot wechseln signalisiert es, dass die Akkus nicht mehr die Leistung für den Modus haben, blinkt dann kurzzeitig und schaltet kurz danach herunter. Es fängt damit an, dass sie von turbo zurück schaltet auf high und die LEDs wieder blau leuchten. Ab jetzt ist es nicht mehr möglich den Turbomodus zu wählen und mit sinkender Akkuleistung fallen langsam mehr Modi weg. Wenn die letzte Stufe des Indikators auf rot wechselt und anfängt zu blinken, sollten die Akkus gewechselt werden.

Violette LEDs: Hier kann man ablesen, wie voll die Akkus noch sind. Man drückt einfach den Spot LED Schalter zwei mal schnell hinter einander. Jetzt sieht man für 3 Sekunden die violetten LEDs. Auch hier gibt es wie bei den Modi vier Abstufungen. Man kann aber keine genauen Werte ablesen oder es signalisiert nicht durch blinken einen bestimmten Voltwert – es sind einfach nur vier Indikatoren.

Bei meinem Exemplar fällt mir auf, dass die blauen LEDs nicht alle 100% gleich leuchten. Rechts ist alles ok, bei den anderen beiden ist jeweils eine leicht anders von der Lichtfarbe (eher türkis als blau und einmal genau gedreht drei mal türkis und einmal blau).

Verarbeitung:
Die Gewinde und O-Ringe waren bei der Lieferung sehr gut gefettet und die Gewinde sind auch sauber geschnitten.
Bei meinem Testexemplar konnte ich drei kleine Anodisierungsfehler entdecken, wobei ich davon ausgehe, dass die nur bei den Reviewexemplaren vorkommen und bei der Serienproduktion bei der Qualitätskontrolle rausfallen. Das Batterierohr ist ist innen sehr gut verarbeitet.
Der Schriftzug (sowohl der Name als auch die chinesischen Zeichen) sind sauber angebracht.
Beim Akkuträger sind leichte Kratzer auf zur Endkappe zeigenden Seite, was aber auch am Reviewexemplar liegen wird.
Der Treiber hat leichte Kratzer an den Positionen, wo der Akkuträger beim Zusammenschrauben diesen berührt. Im Verlauf des Tests habe ich die Lampe natürlich mehrmals aufgeschraubt.

Akkuträger:
Der Akkuträger fasst 4x 18650 Akkus. Es ist der baugleiche wie bei der TK75, ähnelt auch stark dem der TK51 und ist ein 2S2P System. Er sind also zwei Akkus in Serie und dazu noch zwei parallel geschaltet. Aus diesem Grund ist es möglich, die Lampe auch mit 2x 18650 zu betreiben, wobei dann der Turbomodus nur wenige Sekunden zur Verfügung steht. Neben Li-Ionen Akkus können auch 4x 18650 LiFePo4 Akkus mit 3,2V benutzt werden.

Es passen sowohl unprotected Akkus mit flachen Kopf als auch protected mit Button top (auch die extrem langen protected Panasonic NCR18650B 3400mAh mit ca. 70,3mm passen).  Bei meinem Test habe ich sie einmal nur mit unprotected Flattop 18650 von Samsung bestückt, später mit protected button-top Panasonic NCR18650B und einmal mit XTAR button top unprotected 2900mAh high drain. Alle Konfigurationen liefen einwandfrei.

Der Akkuträger macht einen sehr hochwertigen Eindruck und es ist deutlich gekennzeichnet, wie man die Akkus einlegen muss  (Standardmäßig: Auf die Federn jeweils der Minuspol).

Sehr schön finde ich die kleinen Mulden, die das entnehmen erleichtern.
Was mir fehlt ist ein Pfeil der kenntlich macht, wie der Akkuträger in das Gehäuse eingesetzt wird. Die andere Seite des Akkuträger sieht von den Kontaktflächen so aus als könnte man ihn auch anders herum in die Lampe einsetzen. Ich habe das einmal probiert und es gab keine negativen Folgen, außer das die Lampe nicht an ging. Die Schutzmechanismen funktionieren also.
Vom Aufbau finde ich ihn den besten, den ich je in der Hand hatte.   Der von der ThruNite TN31 wirkt dagegen sehr einfach (ein paar Streben, Federn, fertig).

Andere Reviews von Betatestern aus den USA bzw. Canada zeigten, dass die Akkuträger mit verrosteten Schrauben kamen. Meine sind alle einwandfrei.
Bei meinem Akkuträger ist mir aufgefallen, dass die Kontakte an den Pluspolen der 18650 Schächte in ihrer Halterung locker sind. Wenn man nur zwei einlegt und zwei Schächte frei bleiben klappern diese Kontakte wenn man den Akkuträger schüttelt. Wenn alle vier Schächte belegt sind klappert natürlich nichts, da an jedem Kontakt ein Akku anliegt. Mein Akkuträger stammt vom 12. Sept. 2012 (wenn die Ziffern auf dem Akkuträger das Produktionsdatum darstellen) und wurde für die Fenix TK75 produziert. In den anderen Reviews wurde schon geäußert, dass wohl ältere Akkuträger für die Betatest TK76 benutzt wurden. Aus dem Grund bin ich auch nicht über kleine Kratzer wie z.B. am Ringkontakt überrascht.
Walter01 aus dem TLF hat mir schon bestätigt, dass bei seiner TK75 und den beiden Ersatzakkuträgern, die er hat nichts wackelt.
In der Regel wird man die Lampe aber ohnehin vier Akkus einsetzen, um das volle Potential nutzen zu können.

Akkubetrieb:
Empfohlen sind 4x 18650, da hier alle Modi normal nutzbar sind auch auch die Angaben des Herstellers mit diesen getestet wurden.
Die Kopie des Handbuchs schreibt zum einen, dass alle anderen Akkuarten (wie CR123A. 16340) nicht benutzt werden dürfen. Weiter hinten steht allerdings, dass im Notfall auch 4/ 8 CR123A Batterien benutzt werden dürfen, der Turbo Modus dann aber nicht unbedingt funktionieren muss. Auch auf Nachfrage bei Fenix wurde mir das noch mal bestätigt. Leider wurde mir aber auch auf meine Frage hin nicht mitgeteilt, mit wie viel Volt die Lampe noch gefahrlos betrieben werden kann.
Auf der Fenixhomepage ist die TK76 auch verlängert zu sehen und auch in der Anleitungskopie wird darauf hingewiesen, dass die Laufzeit extrem verlängert werden kann (der Verlängerungssatz der TK75 passt – offiziell heißt er laut TK76 Anleitung AER-TK75).  Damit würde es also ein 2S4P System werden. Die TK75 kann man auch mit zwei oder mehr Verlängerungen betreiben, da alle Verlängerungen nur die Anzahl der parallel geschalteten Akkus erhöht. Bei der TK76 ist das daher auch möglich – ob es aber sinnvoll ist wegen der Länge und dem Gewicht, ist eine andere Frage.

Sie schreiben in ihrer Bedienungsanleitung: Fenix ARB-L2 recommanded -> empfohlen, 18650 li-ion cautious ->behutsam/vorsichtig mit einigen Warnhinweisen, da Li-Ionen Akkus gefährlich sind und Qualitätsakkus die Gefahren reduzieren. 18650 LiFePo4 usable -> benutzbar. CR123A, 16340 (sowohl Li-ion als auch LiFePo4) banned -> untersagt.
Wenn man sie mit nur zwei 18650 nutzt, ist der Turbomodus nur für wenige Sekunden aktiv und schaltet dann auf den high Modus bei allen LEDs zurück. Ein oder zwei LEDs auf der höchsten Stufe laufen zu lassen funktioniert, nur eben nicht alle drei. Den nicht nutzbaren Turbomodus mit zwei 18650 wird auch in der Anleitung beschrieben und ist keine Fehlfunktion oder liegt an den Akkus.

Mit der Verlängerung würde sie ca. 9cm länger werden und damit sollte sie auch sehr gut vom Gewicht her ausgeglichen sein. Sie hatte dann aber eine Länge von ca. 33cm und würde ca. 1,2kg wiegen.
Sie wäre also etwa so lang wie jetzt auf dem Bild zu sehen (im Größenvergleich zu einer Solarforce L2p).

Gewicht und Ausgewogenheit:
Mit 800 Gramm (ohne Akkus) bzw. ca. 1000 Gramm (mit 4x 18650) ist sie kein Leichtgewicht. Die TK75 wiegt ohne Akkus 510 Gramm, die Thrunite TN31 460 Gramm.

Wenn man die Lampe normal trägt, merkt man sehr schnell, dass sie recht kopflastig ist, was auf die Dauer unangenehm werden kann. Falls aber die Modi lange nicht verändert werden, kann man sie aber recht weit vorne tragen (knapp unter dem Kopf) und dort ist sie recht ausgewogen (dann dauert es zwar minimal länger, die Schalter angenehm zu erreichen, aber das ist eine Verzögerung von nicht einmal einer Sekunde).
Auf einem Stativ sitzt sie sehr ausgewogen, das das entsprechende Gewinde im hinteren Bereich des Kopfes angebracht ist.

Die breite Endkappe gibt ihr eine gute und stabile Position auf der Endkappe – ist also tailstandfähig.
Die Endkappe besitzt 4 breite Lanyardlöcher, durch die man problemlos zwei Stränge Paracord durchfädeln kann.

Ein Holster ist nicht mit dabei, wobei auch die Frage wäre – möchte man 1kg am Gürtel hängen haben? Mir wäre das zu schwer und ich würde wohl eher zu einem Schultertragegurt tendieren.

Zur Befestigung sind die Lanyardlöcher der Endkappe ideal. Als zweite Seite wäre entweder einer der freien Schächte neben den LEDs zu wählen, da dort auch breite Luftschlitze sind, die sich zum Durchfädeln eignen oder was ich als perfekte Lösung ansehen würde: Man benötigt eine Öse mit Gewinde, die in die Stativvorrichtung geschraubt werden kann. Somit sind auch die Knöpfe sofort mit dem Zeigefinger erreichbar, da sie Knöpfe nach unten schauen, wenn man sie über der Schulter hängen hat.

Beamshots:
Da meine Kamera nicht all zu gute Beamshots machen kann (egal, wie ich die Einstellung verändere) und die zahlreichen Reviews im CPF das besser zeigen, sind hier nur drei Stück.

Einmal ein Vergleich der beiden Flood LEDs auf zweiter Stufe, der noch mal schön den Farbunterschied der CW U2 zur NW T6 zeigt:

Der Spot der TK76 (XM-L2) auf höchster Stufe gegen eine der besten Throwerlampen auf dem Markt: TN31 Turbo (XM-L2). Man sieht, dass der Beam der TN31 weit intensiver ist, aber man sollte nicht vergessen, dass er auch 450 Lumen mehr hat.

Die Fenix TK76 im Turbomodus (alle LEDs auf der höchsten Stufe).


Was fehlt mir bei der TK76:
Ein komfortables Tragesystem (z.B. wie oben beschrieben als Schultergurt und als Befestigungspunkte das Stativgewinde und die Lanyardlöcher).
Die Lampe hat drei LEDs und einige Leuchtindikatoren, aber wenn sie ausgeschaltet ist, findet man sie im Dunkeln nicht mehr. Es wäre daher sehr praktisch, wenn man eine der IndikatorLEDs als standby Licht einschalten könnte, wenn es benötigt wird. Das dürfte nicht viel Strom ziehen und man könnte sie im Dunkeln schnell finden.

Fazit:
Die TK76 zeigt auf beeindruckende Weise, was heute möglich ist und kombiniert gute Konzepte (verschiedene LEDs, individuell steuerbar) in einem Body. Da ist das Gewicht von 800g nicht überraschend und die Hitze soll ja auch entsprechend gut abgeleitet werden, dennoch ist wird sie deswegen nicht so oft unterwegs sein, wie etwas handlichere Lampen. Der Kopf bietet noch einiges an Moddingpotenzial (Spot entdomen, die beiden freien Räume neben den kleinen Flood LED) und vielleicht gibt es ja auch später mal einen 5 LED Variante davon. Die Steuerung und Funktionalität ist sehr gut durchdacht und auch die Low Voltage Warnung funktioniert vorbildlich. Dennoch ist es eine Kompromisslösung, da der Spot niemals so gut sein wird, wie ein reiner Thrower und die Fluter Eigenschaften die der reinen Fluter unterlegen sind. Wer aber eine Zwischenlösung will, sollte sich diese Lampe näher anschauen, denn hier erwartet ihn neben den Funktionen auch noch fenixübliche sehr gute Verarbeitung.
Beim Design muss man etwas mutiger sein, aber dennoch gilt ja die Devise: In der Nacht sind alle Lampengehäuse nicht sichtbar und es ist wichtiger, was vorne raus kommt als wie die Lampe aussieht.
Ich finde es gut, dass Fenix hier Mut bewiesen hat und mal was vom Design wagt und nicht beim 0815 Look wie viele andere Hersteller bleibt.
In 15-20 Jahren wird diese Lampe sicherlich wieder vom Design aufgegriffen und alle werden sagen: Wow – das ist state of the art und vielleicht sieht dann jemand diesen Review und denkt sich: Da haben die aber schon damals das Design von heute erahnt (so wie Braun mit einigen Radios in den 60er und Apple uns dann wieder als neues Design verkauft hat).