United PALIGHT XlampA8-X960LS U2 – aka Palight H900

Bei einigen Shops ist die Lampe mit H900 tituliert, auf der Lampe selber steht: United PALIGHT XlampA8-X960LS U2

Bezogen habe ich bei Aurabuy, da sie dort am günstigsten war und ich dadurch auch die Möglichkeit für Erfahrungen bekam, wie schnell der neue Shop eine Bestellung abwickelt. Nach drei Wochen war die Lampe bei mir. Das finde ich einen gute Zeit.

Geliefert wird die Lampe in einer Pappbox, die bei mir durch den Versand etwas gelitten hat, aber ansonsten einen guten Eindruck macht.

Eine kurze Übersicht der technischen Daten:
Länge: 13,3cm, Kopfdurchmesser 4,5cm, Durchmesser der Lampe 3,3cm, Gewicht ca. 170gr
LED: Cree XM-L U2 Cool White , SMO Reflektor
6 Modi (high, mid, low, strobe, Turbo, SOS), no mode memory, reverse clicky
Li-Ionen Akku 26650 oder 18650 (mit mitgelieferten Adapterrohr).

Wer chinesisch kann, hier der Link zur Homepagge: http://www.e83.cn oder hier


Das Bild zeigt den kompletten Lieferumfang:

Lampe, Verpackung, Visitenkarte von Palight, Handgelenkschlaufe, Ladegerät (mit US Stecker) und 26650 protected Akku

Die Lampe ist gut verarbeitet, hat aber einige winzigen Makel: Kleine Dellen unter der Anodisierung und in einer Kühlrippe ist dieses hier zu sehen.

Die Modi werden per Tailswitchschalter gewechselt und es ist ein reverse Clicky verbaut. Sie ist Tailstandfähig und beim Lanyardloch passen nur sehr dünne Schnüre (wie bei der mitgelieferten Handgelenkschlaufe, also leider kein Paracord).

Die Reihenfolge des Modi ist etwas ungewöhnlich, weshalb wohl auch viele Shops schreiben, dass sie nur 5 Modi hätte. Real hat sie 6 Modi (high, mid, low, strobe, Turbo, SOS), kein mode memory. Beim ersten Testen dachte ich – 4 Modi (high, mid, low, strobe und dann wieder high), war dann aber überrascht als noch SOS dahinter kam. Dann dachte ich: Zwei mal high und erst beim messen kam heraus, dass es ein Turbo Mode ist (da der high Modus nicht direkt davor oder dahinter liegt fiel mir das nicht direkt auf).

Zum ersten Mal habe ich bei der Lampe jetzt auch den Vorteil von kein Memorymode erkannt. Wenn man beim bei einem Modus den Schalter 2 Sekunden gedrückt hält, kommt man wieder sofort zum high Modus. Dadurch kann man die Blinkmodi überspringen, aber eben auch den Turbomode, der von diesen umrahmt wird.

Folgende Werte habe ich gemessen:
High: 2,08A, Mid, 1,06A, Low 0,07A, Turbo 3,00A.

Der Treiber ist etwas versteckt und ich war nicht in der Lage, die Aluplatte zu drehen (vielleicht ist er verklebt). Ich könnte aber einen Palight Schriftzug auf den Treiber entdecken – es ist also zumindest ein für das Unternehmen modifizierter oder eine komplett eigenen Produktion. Leider hört man ein leichtes Fiepen vom Treiber (in allen Modi), solange sie im Umkreis von 30cm von meinem Ohr war. In der Regel hebe ich sie aber nicht auf Kopfhöhe, daher stört mich dieser Umstand nicht.

Sowohl am Treiber als auch im Lampenboden ist einen Feder verbaut, die ein verrutschen des Akkus verhindert und auch einen Sturz- und Erschütterungsresistenz darstellt.
Die Lampe selber besteht selber nur aus zwei Teilen, Kopf und Body, keine Endkappe. Wenn man sie aufschraubt ist das unterhalb vom Kopf (ähnlich wie bei der Nitecore EA4, Skyray King). Den Bezel finde ich vom Design her schöner als einen komplett glatten (den gibt es bei dem Schwestermodel HXM-900LS (oft auch unter H900 zu finden) und er ist auch nicht scharfkantig.


Akku:

Das finde ich vor allem interessant, da es viele und gute Tests zu 18650 gibt (inzwischen gibt es Panasonic, Sanyo und Samsung Akkus (auch mit nachgerüsteter PCB) zu moderaten Preisen), 26650 sind noch etwas seltener vertreten (KingKong sind gut, aber unprotected, Enerpower sind super, aber bei ca. 20-25€ pro Stück eine ganz anderer Preisregion)

Der mitgelieferte Akku ist ein protected 26650 von Palight mit 5000mAh. Die Schutzschaltung sitzt aber nicht am Ende, sondern im Kopfteil. Rechts und links sind die Verbindung zum Ende sicht- und spürbar. Da ich keine Möglichkeit habe, die Kapazität zu messen, habe ich den Akku nicht angetastet und mit meinen 18650 getestet. Der 26650 hat unten eine kleine Delle am Minuspol, was aber die Funktionalität und die Sicherheit nicht beeinflusst.
Maße des mitgelieferten Akkus:
Durchmesser: 26,27mm (an der breitesten Stelle – dort wo die PCB Verbindungen zum –Pol führen), Länge 66,32mm.

Durch die beiden Federn sitzen die Akkus sehr gut, selbst mir den unprotected Samsung Akkus, die 65,02mm lang sind. Zu den Seitenwänden hat er aber etwas Platz, es kommt aber wegen den Federn zu keinen Wackelgeräuschen.

Das Adapterrohr ist besser als der Durchschnitt, was sonst bei den Chinalampe so dabei ist.
Hier mal einen Übersicht, was ich bisher so bekam.

Von links nach rechts:
Trustfire A8 BLF Edition, Palight, andere Chinalampen

Ladegerät:
Mit ihm können zahlreiche Akkus geladen werden. Es passen 14500, 16340, 18350, 18650, 26650. Etwas irritierend ist die Ladeanzeige LED. Wenn ein Akku mit 3,5 Volt eingelegt wird, ist sie rot, wechselt dann zu rot blinkend, orange/grün, rot/grün blinkend, wobei mit der Zeit die Grünphase länger wird. Wenn der Akku voll ist, wechselt es auf dauerhaft grün und blinkt nur noch alle 4-5 Sekunden einmal rot.
Das Ladegerät zeigt ohne Akku 4,17V an, mit Akku beim laden 4,18V. Man sollte sich nicht auf „ein Akku ist erst bei 4,2V komplett voll“ versteifen. 4,17V ist nur minimal weniger (dann habe ich halt nur 96% vom Akku, aber genauso kann es an dem Messtoleranzwert meines Multimeters liegen). Einige XTAR Ladegerät laden auch nur bis 4,16V und ich sage: Lieber etwas weniger als zu viel.

Hier noch mal die technischen Werte, die auf dem Aufkleber zu finden sind: Modell: JG-106Li, Input: AC100-240V/47-63Hz, Output: 4,2V +- 1%, 600mA.
Der tatsächliche Ladestrom dürfte geringer ausfallen, da ein 18650 Akku mit 2400mAh doch um die 6 Stunden benötigt (von 3,6V auf 4,17V).

Ich habe den Akku (unprotected Samsung Akku, ca. 3 Jahre alt, geschätzte 50 Ladezyklen) noch ungefähr 90 Minuten länger drinnen gelassen, um zu sehen, ob das wechsel alle 5 Sekunden auf rot endet, was aber nicht passiert ist.
Der Akku wurde mit 4,18V entnommen und nach ca. 30 Minuten liegen habe ich 4,17V gemessen (später nach einer weiteren Stunde noch mal und es wurden immer noch 4,17V angezeigt).
Das Ladegerät scheint also ordentlich zu arbeiten, obwohl es ein Billiglader ist, man muss aber bei der Zeit Geduld haben. Dennoch rate ich, das Ladegerät bei den ersten Ladevorgängen im Auge zu behalten und die Akkuspannung zu kontrollieren.

Beamshots: Iso 200, 50/1 Sec. Abstand zur Wand ca. 1 Meter

Turbo / high / mid / low

Fazit:
Das Packet finde ich eine gute Kombination vor allem für Einsteiger, die noch gar nichts haben – dennoch empfehle ich für die Einsteiger ins Li-Ionen Segment sich etwas in die Materie einzulesen.
Man ist flexible und kann neben dem mitgelieferten 26650 Akku auch noch 18650 nutzen.
Das Ladegerät arbeitet bei mir zuverlässig und auch hier können verschiedenen Akkus mit geladen werden.
Die Verarbeitung der Lampe ist in Ordnung und in Anbetracht vom Preis her durchaus eine Empfehlung.
Man muss sich aber mit den 6 Modi auseinander setzten oder die Lampe so bedienen wie oben beschrieben (Schalter 2 Sekunden eindrücken und zum ersten Mode (high) kommen).

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