ThruNite TN11S Review – netter kurzer Thrower

Mein zweiter ThruNite Test. Den Review zur T30S findet ihr hier.

Die Thrunite TN11S – das Nachfolgermodell der Thrunite TN11.


Hier erst mal einige Fakten
– noch mehr Details findet ihr auf der Thrunite Homepage:

LED: Cree XML U2 LED, erhältlich in Neutral und Cool White
– Leistung und Laufzeit: Max 830 Lumen ANSI / NEMA FL1
High 830 Lumen für 80 Minuten, Mid: 424,7 Lumen für 3 Stunden, Low 9,4 Lumen für 130 Stunden, Strobe 830 Lumen für 2,7 Stunden

Stromversorgung und Spannungsbereich: 3V – 12V. 1x / 2x 18650 oder 3-4 CR123A (laut Anleitung für die max. Leistung). Wenn man den Spannungsbereich sieht, sollte sie aber auch mit 1-3 x 16340 laufen, nicht aber mit 4x 16340.

Max. Leuchtreichweite 355m Peak beam intensity: 28900cd
Maße und Gewicht: Länge 157,5mm – Kopfdurchmesser 41mm – 169,6gr
Sonstiges: IPX-8, HA III, Anti-Ref.coated Linse, Sturzresistent 1,2m

Lieferumfang:

Verpackung, Anleitung, Holster, Ersatz-O-Ringe, Edelstahlklipp, Lanyard, Adapterrohr für 16340, Taschenlampe mit abnehmbaren Zigarrengriff (ist verschraubt), sowie zwei kleine Verlängerungen für die Nutzung von 2x 18650 oder 3-4 CR123A.

Größte unterschiede zur TN11:
Modischalter hinten an der Endkappe statt durch Twisty Kopf, kein Fireflymodus mehr (der low Modus hat 9,4 Lumen, Firefly hatte 0,2 Lumen), jetzt kann man den high Modus länger nutzen: Früher schaltete er nach 10 Miuten auf 85% herunter (705 Lumen) und es gibt jetzt einen Mid Modus. Ab jetzt ist sie in der CREE XM-L U2 erhältlich, das Vorgängermodell nur mit XM-L T6.
Hier gibt es also ein paar mehr Veränderungen, im Vergleich zur T30S.

Das Testexemplar ist die Neutral White Variante und getestet wurde mit verschiedenen protected und unprotected Samsung Akkus.

Gleich vorab:
Die TN11S und T30S sind zu großen Teilen identisch, weshalb in beiden Reviews viele gleiche Bilder verwendet wurden, ebenso wie gleiche Textpassagen. Beide Lampen in einem Review zu bearbeiten empfand ich aber als sehr gewöhnungsbedürftig, da man sonst schnell mal etwas verwechseln kann. Aus diesem Grund hat jede Lampe ihren eigenen Test bekommen.

Verpackung:
Eine Pappververpackung im aktuellen schwarz / grauen Design, wo das Thru rot hervorgehobnen ist. Momentan werden alle Thrunite Lampen in solchen Pappboxen ausgeliefert bis auf die ganz großen, die im Koffer kommen.

Das Bild zeigt den Lieferumfang:

Es sind neben der Lampe ein hochwertiges Lanyard mit kleinem Karabiner, ein Edelstahlklipp, ein Holdster, zwei Ersatz O-Ringe, einer Anleitung und das nicht auf dem Bild sichtbare 16340 Adapterrohr, damit diese nicht so im Batterierohr klappern (zu sehen ist es auf einem späteren Bild).
Viele Bauteile werden bei mehreren Lampen verwendet. Mir liegt auch die T30S vor, wo bereist ein Review online ist und auch diese hat den selben Klipp, Lanyard, Zigarrengriff, Endkappe und auch das Batterierohr ist bis auf den Namensaufdruck und die Seriennummer identisch. Sie unterscheiden sich also eigentlich nur im Lampenkopf und im Zubehör, was sich auch im Preis widerspiegelt. Die TN11S kostet in Deutschland knapp 100€, im Thrunitestore $99 (zuzüglich Einfuhrumsatzsteuer).

Wenn man die Lampe das erste Mal aus der Verpackung heraus nimmt, benötigt man ein wenig Kraft und dabei fällt einem eines sofort aus. Das Knurling ist recht „scharf“ – ich habe beim herausnehmen aus der Verpackung gleich ein Teil der Plastikverpackung mit abgekratzt.

Der Zigarrengriff ist verschraubt und um ihn zu entfernen, muss der O-Ring entfernt werden. Alle O-Ringe sind gut gefettet. Wenn er abgenommen ist, sieht man das Gewinde dafür unterhalb den Endkappe.

Das wird sich auch später noch mal beim Holster zeigen.
Aber auf der anderen und wichtigren Seite. Es ist präzise geschnitten und hat einen guten Gripp – auch mit Handschuhen in der jetzt noch kalten Jahreszeit.

Wenn ich schon den Holster erwähnte:
Es ist ein hochwertiges Stück. Hinten wird er nicht nur durch einen Druckknopf geschlossen, sondern auch noch durch einen Klettverschluss. Der geht garantiert nicht von alleine auf.
Das Design finde ich durchaus gelungen, weißt aber auch schwächen auf. Zum einen ist er nicht nutzbar mit dem Zigarrengriffring. Um die Lampe hinein zu bekommen, muss man schon mit sanfter Kraft die Lampe unten durch das Loch drücken. Ein paar Millimeter mehr Durchmesser beim Holster hätten hier die Funktionalität erleichtert.
Auch hier hinterlässt das scharfe Knurling seine Spuren (so sieht es aus nach einmal Lampe rein und wieder raus).

Die Gewinde der Lampe sind sauber geschnitten und auch die Anodisierung im inneren ist einwandfrei, sowohl beim Lampenkörper als auch den beiden Verlängerungen.
Was mir fehlt ist ein zweites Batterierohr, damit 4 CR123A nicht klappern.

Mit den beiden Verlängerungen wird die Lampe recht lang und liegt für die Anwendung, wenn man schnell den Modus wechseln will schlecht in der Hand. Ohne die Verlängerungen ist sie optimal von der Länge her.

Hier mal der Größenvergleich zur Small Sun ZY-T13 als Longeversion.

Solarforce – Thrunite Lego ist nicht möglich wegen der unterschiedlichen Gewinde, aber Thrunite internes Lego. Die Endkappe der T30S und der TN11S ist gleich und daher passen auch hier die Verlängerungen auf die T30S.

Die LED ist sauber zentriert, der SMO Reflektor hat keine Artefakte und auch die Scheibe und der Bezel sind einwandfrei, wie ich es von einer Markenlampe erwarte.

Die Treiberrückseite sieht nicht ganz so schön aus. Er weist leichte Makel an der Lötstelle auf. Damit habe ich wohl aber ein unschönes Exemplar erwischt, da ich zwei weiterer Reviews kenne, wo die Rückseite perfekt ist. Auf der anderen Seite sieht man dadurch Kupfer unter der weißen Schicht hervorblitzen. Auch auf der Storepage wird von copper plate instead of aluminum plate gesprochen, um die Wärmeableitung zu Verbessern.

Der Kopf hat erinnert mich etwas an den Turbohead M3 von Solarforce,, aber der von ThruNite ist etwas länger: 6,9cm (icnl. Bezel), ca. 6,6cm (ohne Bezel), 4,1cm (Durchmesser Kopf). Diese Lampe ist ein kompakter Thrower.

Die Lampe wird hinten per Clickyschalter eingeschaltet, wobei ein Forwardclicky verbaut ist.
Gewechselt wird der Modus durch den hinten an der Endkappe befestigten Seitenschalter. Diesen Schalter muss man komplett eindrücken, um den Modus zu wechseln, ein ausversehendes drankommen, verändert also nichts.
Weiterhin verfügt sie über Mode Memory.
Der Strobe Mode ist nicht versteckt, muss also beim durchdrücken durchlaufen werden. Wenn man im ausgeschalteten Zustand den Seitenschalter betätigt aktiviert man den Strobe Mode. Sobald man den Schalter wieder loslässt, hört er wieder auf.

Wenn ich an der Tailcap messe komme ich auf 2,65A auf high.
Die Helligkeitlevel sind gut abgestimmt.
Mit 830 Ansi Lumen auf high steht einem ein guter Throw zur Verfügung: Auf Mid soll sie 424,7 Lumen leisten, was immer noch einen Menge Licht ist und auf Low noch 9,4 Lumen. Persönlich bezweifelt ich den Wert von 9,4 Lumen (ich denke, dass es deutlich mehr sind), was auch ein späteres Vergleichsbild zur T30S zeigt, die ebenso auf low 9,4 Lumen haben soll.
Durch die beiden Verlängerungen und den breiten Toleranzbereich bei dem Voltwert (3-12V), ist sie recht flexibel nutzbar. Sowohl 1-2 18650, 2-3 16340 oder 2-4 CR123A Batterien können genutzt werden. Eine ultrakurze 1x 16340 oder CR123A Variante kann man leider nicht zusammenbauen, da der Lampenkörper zwei nach außen zeigende Gewinde hat. Die Verlängerungen weist nur eine nach außen und ein nach innen liegendes Gewinde auf.
Bei ihr ist keine starkes erwärmen mit zwei 18650 bemerkbar, wie bei der T30S.

Auch sie verfügt über eine Low-Voltage Warnung (das fand ich zwar nicht als aufgeführte Funktion, aber sie hat es). Um das zu testen, nahm ich die unprotected Samsung Zellen. Auf high fing sie bei 3,45V an zu blinken. Die Blinkfrequenz nimmt stetig zu.

Um die Batterykompatibilität zu messen, habe ich drei Kandidate genommen: Unprotected Samsung Zellen SDI-24E (also sehr kurze mit 65,1mm), protected Trustfire 3000mAh (68,9mm) und protected Samsung SDI-30E (mit 4,2V geladen, nicht 4,3V, was bei den letzt genannten möglich wäre – ich habe aber keinen Modellbaulader, daher besteht dafür keine Möglichkeit).
Die protected Samsungzellen sind die Größen und Dicksten 18650 Akkus, die ich habe. Sie passen problemlos, ebenso wie die kleineren Kandidaten und ich habe das Gefühl, dass auch Akkus mit 1-2 mm mehr Länge noch passen würden.
Wenn man die Verlängerung benutzt benötigt man bei den unprotected Samsungakkus kleine Magneten – nicht nur, da es Flattopakkus sind, sondern da sonst auch die Federn keinen Kontakt haben, da der Verlängerung etwas länger ist. Ich nutze also neben einer 1mm Magnetscheibe (um die Akkus zu verbinden) auch noch einen 3mm dicken Magneten, damit Akkus auch die Federn berühren.

Bei einem Akku höre ich keinerlei Geräusche (nur wenn ich die Lampe ans Ohr drücke), bei zwei 18650 höre ich deutliche Fiepgeräusche.

Indoorbeamshots: Abstand zur Wand ca. 1 Meter, betrieben mit 1x 18650
ISO 200, WB: Daylight, 1/50 Sec

Das letzte Bild zeigt den Vergleich der TN11S (rechts) und der T30S (links). Beide Lampen sollen 9,4 Lumen haben, was ich nicht ganz glauben kann, obwohl sie einen anderen Kopf hat.

Fazit:

Durch den tieferen Kopf, wird sie zu einem kleinen Thrower und die Erweiterungen machen sie sehr flexibel, egal ob für Akkus oder CR123 Batterien.
Dabei fällt leider aber auch auf, dass sie mit den Erweiterungen vom Handling her nicht schön in der Hand liegt. Durch Holster und Klipp kann jeder frei entscheiden, wie er sie trägt, auch wenn der Holster eine Spur weiter sein könnte. Wer also einen kompakten gut Lampe will, mit etwas Throweigenschaften, könnte mit ihr glücklich werden.

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United PALIGHT XlampA8-X960LS U2 – aka Palight H900

Bei einigen Shops ist die Lampe mit H900 tituliert, auf der Lampe selber steht: United PALIGHT XlampA8-X960LS U2

Bezogen habe ich bei Aurabuy, da sie dort am günstigsten war und ich dadurch auch die Möglichkeit für Erfahrungen bekam, wie schnell der neue Shop eine Bestellung abwickelt. Nach drei Wochen war die Lampe bei mir. Das finde ich einen gute Zeit.

Geliefert wird die Lampe in einer Pappbox, die bei mir durch den Versand etwas gelitten hat, aber ansonsten einen guten Eindruck macht.

Eine kurze Übersicht der technischen Daten:
Länge: 13,3cm, Kopfdurchmesser 4,5cm, Durchmesser der Lampe 3,3cm, Gewicht ca. 170gr
LED: Cree XM-L U2 Cool White , SMO Reflektor
6 Modi (high, mid, low, strobe, Turbo, SOS), no mode memory, reverse clicky
Li-Ionen Akku 26650 oder 18650 (mit mitgelieferten Adapterrohr).

Wer chinesisch kann, hier der Link zur Homepagge: http://www.e83.cn oder hier


Das Bild zeigt den kompletten Lieferumfang:

Lampe, Verpackung, Visitenkarte von Palight, Handgelenkschlaufe, Ladegerät (mit US Stecker) und 26650 protected Akku

Die Lampe ist gut verarbeitet, hat aber einige winzigen Makel: Kleine Dellen unter der Anodisierung und in einer Kühlrippe ist dieses hier zu sehen.

Die Modi werden per Tailswitchschalter gewechselt und es ist ein reverse Clicky verbaut. Sie ist Tailstandfähig und beim Lanyardloch passen nur sehr dünne Schnüre (wie bei der mitgelieferten Handgelenkschlaufe, also leider kein Paracord).

Die Reihenfolge des Modi ist etwas ungewöhnlich, weshalb wohl auch viele Shops schreiben, dass sie nur 5 Modi hätte. Real hat sie 6 Modi (high, mid, low, strobe, Turbo, SOS), kein mode memory. Beim ersten Testen dachte ich – 4 Modi (high, mid, low, strobe und dann wieder high), war dann aber überrascht als noch SOS dahinter kam. Dann dachte ich: Zwei mal high und erst beim messen kam heraus, dass es ein Turbo Mode ist (da der high Modus nicht direkt davor oder dahinter liegt fiel mir das nicht direkt auf).

Zum ersten Mal habe ich bei der Lampe jetzt auch den Vorteil von kein Memorymode erkannt. Wenn man beim bei einem Modus den Schalter 2 Sekunden gedrückt hält, kommt man wieder sofort zum high Modus. Dadurch kann man die Blinkmodi überspringen, aber eben auch den Turbomode, der von diesen umrahmt wird.

Folgende Werte habe ich gemessen:
High: 2,08A, Mid, 1,06A, Low 0,07A, Turbo 3,00A.

Der Treiber ist etwas versteckt und ich war nicht in der Lage, die Aluplatte zu drehen (vielleicht ist er verklebt). Ich könnte aber einen Palight Schriftzug auf den Treiber entdecken – es ist also zumindest ein für das Unternehmen modifizierter oder eine komplett eigenen Produktion. Leider hört man ein leichtes Fiepen vom Treiber (in allen Modi), solange sie im Umkreis von 30cm von meinem Ohr war. In der Regel hebe ich sie aber nicht auf Kopfhöhe, daher stört mich dieser Umstand nicht.

Sowohl am Treiber als auch im Lampenboden ist einen Feder verbaut, die ein verrutschen des Akkus verhindert und auch einen Sturz- und Erschütterungsresistenz darstellt.
Die Lampe selber besteht selber nur aus zwei Teilen, Kopf und Body, keine Endkappe. Wenn man sie aufschraubt ist das unterhalb vom Kopf (ähnlich wie bei der Nitecore EA4, Skyray King). Den Bezel finde ich vom Design her schöner als einen komplett glatten (den gibt es bei dem Schwestermodel HXM-900LS (oft auch unter H900 zu finden) und er ist auch nicht scharfkantig.


Akku:

Das finde ich vor allem interessant, da es viele und gute Tests zu 18650 gibt (inzwischen gibt es Panasonic, Sanyo und Samsung Akkus (auch mit nachgerüsteter PCB) zu moderaten Preisen), 26650 sind noch etwas seltener vertreten (KingKong sind gut, aber unprotected, Enerpower sind super, aber bei ca. 20-25€ pro Stück eine ganz anderer Preisregion)

Der mitgelieferte Akku ist ein protected 26650 von Palight mit 5000mAh. Die Schutzschaltung sitzt aber nicht am Ende, sondern im Kopfteil. Rechts und links sind die Verbindung zum Ende sicht- und spürbar. Da ich keine Möglichkeit habe, die Kapazität zu messen, habe ich den Akku nicht angetastet und mit meinen 18650 getestet. Der 26650 hat unten eine kleine Delle am Minuspol, was aber die Funktionalität und die Sicherheit nicht beeinflusst.
Maße des mitgelieferten Akkus:
Durchmesser: 26,27mm (an der breitesten Stelle – dort wo die PCB Verbindungen zum –Pol führen), Länge 66,32mm.

Durch die beiden Federn sitzen die Akkus sehr gut, selbst mir den unprotected Samsung Akkus, die 65,02mm lang sind. Zu den Seitenwänden hat er aber etwas Platz, es kommt aber wegen den Federn zu keinen Wackelgeräuschen.

Das Adapterrohr ist besser als der Durchschnitt, was sonst bei den Chinalampe so dabei ist.
Hier mal einen Übersicht, was ich bisher so bekam.

Von links nach rechts:
Trustfire A8 BLF Edition, Palight, andere Chinalampen

Ladegerät:
Mit ihm können zahlreiche Akkus geladen werden. Es passen 14500, 16340, 18350, 18650, 26650. Etwas irritierend ist die Ladeanzeige LED. Wenn ein Akku mit 3,5 Volt eingelegt wird, ist sie rot, wechselt dann zu rot blinkend, orange/grün, rot/grün blinkend, wobei mit der Zeit die Grünphase länger wird. Wenn der Akku voll ist, wechselt es auf dauerhaft grün und blinkt nur noch alle 4-5 Sekunden einmal rot.
Das Ladegerät zeigt ohne Akku 4,17V an, mit Akku beim laden 4,18V. Man sollte sich nicht auf „ein Akku ist erst bei 4,2V komplett voll“ versteifen. 4,17V ist nur minimal weniger (dann habe ich halt nur 96% vom Akku, aber genauso kann es an dem Messtoleranzwert meines Multimeters liegen). Einige XTAR Ladegerät laden auch nur bis 4,16V und ich sage: Lieber etwas weniger als zu viel.

Hier noch mal die technischen Werte, die auf dem Aufkleber zu finden sind: Modell: JG-106Li, Input: AC100-240V/47-63Hz, Output: 4,2V +- 1%, 600mA.
Der tatsächliche Ladestrom dürfte geringer ausfallen, da ein 18650 Akku mit 2400mAh doch um die 6 Stunden benötigt (von 3,6V auf 4,17V).

Ich habe den Akku (unprotected Samsung Akku, ca. 3 Jahre alt, geschätzte 50 Ladezyklen) noch ungefähr 90 Minuten länger drinnen gelassen, um zu sehen, ob das wechsel alle 5 Sekunden auf rot endet, was aber nicht passiert ist.
Der Akku wurde mit 4,18V entnommen und nach ca. 30 Minuten liegen habe ich 4,17V gemessen (später nach einer weiteren Stunde noch mal und es wurden immer noch 4,17V angezeigt).
Das Ladegerät scheint also ordentlich zu arbeiten, obwohl es ein Billiglader ist, man muss aber bei der Zeit Geduld haben. Dennoch rate ich, das Ladegerät bei den ersten Ladevorgängen im Auge zu behalten und die Akkuspannung zu kontrollieren.

Beamshots: Iso 200, 50/1 Sec. Abstand zur Wand ca. 1 Meter

Turbo / high / mid / low

Fazit:
Das Packet finde ich eine gute Kombination vor allem für Einsteiger, die noch gar nichts haben – dennoch empfehle ich für die Einsteiger ins Li-Ionen Segment sich etwas in die Materie einzulesen.
Man ist flexible und kann neben dem mitgelieferten 26650 Akku auch noch 18650 nutzen.
Das Ladegerät arbeitet bei mir zuverlässig und auch hier können verschiedenen Akkus mit geladen werden.
Die Verarbeitung der Lampe ist in Ordnung und in Anbetracht vom Preis her durchaus eine Empfehlung.
Man muss sich aber mit den 6 Modi auseinander setzten oder die Lampe so bedienen wie oben beschrieben (Schalter 2 Sekunden eindrücken und zum ersten Mode (high) kommen).