Keygos KE-5 XM-L T6, 1×18650, Thrower

Letzte Woche habe ich euch die Uniquefire UF-2190 vorgestellt und als Vergleichsobjekt habe ich noch die Keygos KE-5 geordert.

Beide Lampen sind recht ähnlich von den Maßen und technischen Werten. Beide haben eine XM-L T6 LED, sind noch jackentauglich und laufen mit einem 18650 Akku.
Beide haben einen so großen Reflektor, dass der Throw noch nicht extrem ist, aber jeder Drop-In Lampe überlegen ist

Tauschen lassen sich zwischen den Lampen aber nur die Endkappen, da die Gewinde der Köpfe unterschiedlich sind.

Die Keygos gibt es nur in schwarz und mit 5 Modi (high, med, low, strobe, SOS). Ich höre nur im med Modi ein leichtes piepsen. Bei allen anderen Modi höre ich nichts.
Leider wird der letzte Mode nicht gespeichert.

Geliefert wird die Lampe in Luftpolsterfolie in einer weißen Verpackung, wo einfach nur ein kleiner Aufkleber drauf ist, wo KE-5 steht.

Lieferumfang: Das Chinalampenstandartpaket – also kleine schwarze Handgelenkschlaufe, sonst nichts.

Sie sieht für mich extrem nach der Ultrafire U80 aus.

Das Schlaufe ist ok, aber nicht super – halt Massenware für ein paar Cent. Man kann es natürlich durch etwas aus Paracord austauschen, aber wenn ein Holster verwendet wird, ist so was auch hinderlich.

Maße:
Gesamtlänge: 15,28cm
Durchmesser Kopf: 44,40mm
Durchmesser Body: 23,67mm

Hier mal ein Größenvergleich:
Femix TK15, Ultrafire 504B, Keygos KE5, Uniquefire UF-2190

Auf der Keygos und der Uniquefire sind hier einige Staubpartikel, es sind keine Kratzer oder Macken.

Technische Daten:
Ausgelegt ist sie für 1x 18650 Akkus. Sowohl an der Platine vom Treiber als auch an der Tailcap ist eine Feder angebracht, man kann also alle Akkus nutzen (Flattop oder mit Nippel und auch lange Akkus passen, durch die zwei Federwege).Bei den Xtar 2600 muss man minimalen Druck aufwenden, um die Kappe zu schließen (es muss beide Federn etwas eingedrückt werden). Wenn man dann die Kappe wieder abnimmt, muss man diese deshalb festhalten bei der letzten Umdrehung, da sich die Federn wieder entspannen und daher einem die Kappe aus den Fingern gleiten kann, wenn man nicht darauf achtet.

Verbaut ist eine XM-L T6 LED, auf einer 20mm Sternplatine. Ich habe auf Anhieb keine Möglichkeit gesehen, dass man da was raus drehen kann, gehe daher davon aus, dass sie fest verbaut ist. Sie ist gut zentriert, wenn man in die Lampe von oben reinschaut.

Der Reflektor hat eine SMO Form und ist ca. 45mm lang.

Hier hat meine Keygos leider zwei kleine Makel, wobei einer behoben werden könnte. Einmal ist es ein kleiner Einschluss unter der Reflektorbeschichtung.

Weiterhin ist wohl bei der Produktion 1-2 Wassertropen auf den Reflektor gekommen und es ist ein kleiner davon noch vorhanden Rückstand (sieht wie zwei Tropfen Wasser aus, die da getrocknet sind). Laut einem Thread im Taschenlampen-Forum, soll man aber mit destilliertem Wasser dort weiter kommen. Normales Wasser soll beim Trocknen Kalkrückstände haben – ich vermute mal, dass das aktuell dort zu sehen ist. Da ich unten drunter die Reflektion sehen kann, ist es nur oberflächlich.
Im Lichtbild sehe ich davon aber keine Beeinträchtigung.

Die Krone ist leicht scharfkantig. Wenn die Lampe normal in der Jackentasche ist, sollte nichts passieren (bisher war die Lampe nur einmal für 5 Minuten draußen,  um mal den Beam zu testen).

Zu beachten ist, dass es von der Lampe zwei Versionen gibt bzw. zwei unterschiedliche Treiber verbaut werden.
Einmal diese Version – ich nenne sie mal schwarz/gold mit dem Schriftzug East 092B

und dann gibt es noch einen Version mit grün goldener Platine mit dem Schriftzug SG PCB.
Der Unterschied liegt in der Ampereanzahl, die an der Tailcap gemessen werden kann. Bei meiner schwarz/goldenen messe ich an Anfang über 4 Ampere, was dann in 2-3 Sekunden Schritten langsam zurück geht.

Verkauft wird sie mit 1300 Lumen, was ich für etwas übertrieben halte bzw. ganz am Anfang mit den 4,5A Startwert hinkommen könnte (ich habe kein Messgerät und kann daher keine Helligkeit messen). In Anbetracht, dass sie mit über 4A anfängt und sich dann in Richtung 3,3-3,5A nähert, sollten wohl 900-950 Lumen eher hinkommen im Langzeitbetrieb.

Laut einem anderen Forum, soll die gold/grüne nur ca. 2,2A liefern, was sich auch in der Helligkeit bemerkbar macht.

An allen Gewinden befinden sich O-Ringe und die Gewinde sind sauber geschnitten und laufen sehr gut. Die O-Ringe kamen ungefettet, was aber leicht nachgeholt werden kann.

Der Markenaufdruck ist sauber und auch das Knurling der Lampe ist einwandfrei. Die Gewinde sind sauber geschnitten. Die Beschichtung im inneren des Batterierohrs ist einwandfrei.

Der Schalter ist ein reverse clicky, der Marke Yongt (1812 28A) – das Bild ist leicht unscharf. Wenn man den Clicky vor sich hat, kann man alles sauber und ohne Probleme lesen.

Die Schalter lässt sich gut bedienen und ist tailstandfähig. Die Löcher (für ein Lanyard) haben einen Durchmesser von 3,3mm.

Bei einigen Kanten an dem Schalter kann man das Alu erkennen. Dann habe ich bei dem Testexemplar noch einen Kratzer in der Innenseite des Schalters (alles dürfte also HA II sein) – ansonsten kann ich keine finden.


Hier noch mal mit einem Holster (der ist nicht im Lieferumfang enthalten). Ich finde es ganz praktisch, wenn eine Lampe, die nicht in jede Jacke passt, einen Holster hat und sie dadurch auch etwas geschützt wird.

Beamshots können leider noch nicht geliefert werden, da ich mich erst mit meiner alten Kamera herumschlagen muss, ob sie das auch will. Außerdem ist es momentan zeitmäßig etwas eng.

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